Biltner Nationalturner überzeugen mit 9 Zweiggewinnen

Nach 2021 lud der Stadtturnverein Luzern erneut zum Kräftemessen der jungen Nationalturner nach Schwarzenberg ein. 158 Jungturnerinnen und Jungturner aus 20 Vereinen kämpften bei besten Verhältnissen um die begehrten Zweige und Doppelzweige. Damian Mettler gelang in der LK 2 nach verletzungsbedingter Auszeit eine nahezu perfekte Rückkehr.



Damian Mettler beendete sein Comeback auf dem Ehrenplatz
Damian Mettler beendete sein Comeback auf dem Ehrenplatz

Die Jüngsten stellten mit 50 Wettkämpfern das grösste Teilnehmerfeld der fünf Kategorien. Fünf trugen Biltner Farben und wussten mit vier Zweiggewinnen zu überzeugen. Pirmin Lienhard, Fadri Bohrer, Marina Tobler und Florian Zett durften am Abend verdient den Zweig in Empfang nehmen. Der Beste war einmal mehr Lienhard mit 28,8 Punkten im Vorschaffen und zwei Siegen im «Kurzholz». Er beendete den Wettkampf mit 48,4 Zählern im starken 5. Schlussrang. Bohrer, Tobler und Zett konnten nach überzeugenden Vornoten je einen Kampf im Ringen siegreich gestalten.

Zweigpremiere für die Geschwister Laura und Fredi Zett

In der Jugendklasse 1 startet Joel Zweifel mit 29,9 Pkt. und Laura Zett (29,4) stark in den Wettkampf. Beide konnten nach einer Niederlage im ersten Durchgang, den zweiten Kampf gewinnen und sich so unter die Zweiggewinner reihen. Zweifel klassierte sich mit 47,8 Punkten im 8. Rang, Zett mit 47,5 Pkt. im 10. Mit Silas Tobler holten die Biltner in dieser Kategorie noch einen dritten Zweig. Mit 27,5 Zählern bescheiden gestartet, liess er ein Sieg und eine resultatlose Partie folgen und sicherte sich mit hohen 46,3 Pkt. eben noch die letzte Auszeichnung. In der Kat. JK 2 zeigte Fredi Zett einen starken Wettkampf. Nach 37,6 Pkt. im Vorprogramm reihte er beide Gegner zu den Geschlagenen. Mit 57,2 Punkten wurde er ausgezeichneter Fünfter.

Comeback von Damian Mettler verlief erfolgreich

Fünf Wochen konnte Mettler verletzungsbedingt keine Wettkämpfe bestreiten. Dies, nachdem er sich bei seiner A-Premiere am Oberkörper verletzt hatte. So kam der Start in der LK 2 gerade zum richtigen Zeitpunkt. Mit dem Maximum von 40 Punkten startete er als Führender in den Nachmittag. Mit zwei «Gestellten» und einem Sieg qualifizierte er sich als Höchster für den Schlussgang. Trotz dem Wissen, dass ihm ein Gestellter für den Tagessieg reichen würde, suchte er den Angriff. Ein vermeidlich gültiges Resultat nahe am Platzrand wurde ihm verwehrt, und zur grossen Überraschung dem einheimischen Gegner gegeben. Trotzdem darf die Rückkehr mit 75,9 Punkten und dem Ehrenplatz als gelungen gewertet werden.