Bund unterstützt Kanton bei der Entwicklung von Arealen mit Potenzial

Der Bund unterstützt den Kanton Glarus bei der Entwicklung von bestehenden Industriearealen für eine neue Nutzung. Dabei wird auf eine nachhaltige Raumentwicklung geachtet, welche den wachsenden Individualverkehr auf den Hauptachsen beachtet.



Nachhaltige Mobilitätskonzepte sind bei der Entwicklung von Arealen mit Potenzial im Kanton Glarus besonders wichtig • Foto Visit Glarnerland/Maya Rhyner
Nachhaltige Mobilitätskonzepte sind bei der Entwicklung von Arealen mit Potenzial im Kanton Glarus besonders wichtig • Foto Visit Glarnerland/Maya Rhyner

Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) hat 2025 eine Ausschreibung für das Modellvorhaben «Nachhaltige Raumentwicklung 2025–2030» durchgeführt. Von insgesamt 168 eingereichten Projekten wurden 32 Vorhaben ausgewählt. Der Kanton Glarus hat dabei für beide eingereichten Projekte den Zuschlag erhalten. Eines der Modellvorhaben befasst sich mit der mobilitätsverträglichen Innenentwicklung. In den nächsten Jahren dürften unter anderem mehrere bestehende Industrieareale für eine neue Nutzung entwickelt und neue grössere Flächen entwickelt werden.

Mit der Unterstützung des Bundes möchte der Kanton zusammen mit den Gemeinden und den Immobilienentwicklern der Verkehrsproblematik von neuen Anspruchsgruppen die nötige Aufmerksamkeit geben. Das anstehende Wachstum auf diesen Parzellen soll somit möglichst «verkehrsverträglich» für die Hauptachse umgesetzt werden. Der Fokus liegt auf den Arealen Jenny-Areal, Fritz-Landolt-Areal, Areal Biäsche sowie dem Flugplatz Mollis. Zentral sind sektorübergreifende Ansätze, welche die Erreichbarkeit, Nutzbarkeit und Qualität von Zentrumslagen verbessern und deren Integration mit nachhaltiger Mobilität stärken. Damit soll auch der Herausforderung des wachsenden Verkehrs auf den Hauptachsen begegnet werden. Der Bund unterstützt die Kantone finanziell und stellt den Austausch mit anderen Regionen sicher. Der Auftrag für die fachliche Begleitung wird an das IRAP (Institut für Raumentwicklung Rapperswil der Fachhochschule Ost) vergeben.