Chilbi Ennenda

Wer an der Kilbi Ennenda das Zelt der Kirchgemeinde besuchte, erfuhr manches auf spielerische Weise über den Senegal, wo die Kirchgemeinde seit bald 20 Jahren bei einem afrikanischen Entwicklungsprojekt mitwirkt. Dies war auch der Anstoss, ein «afrikanisches Dorf» zu gestalten, um Raum für unterschiedlichste Begegnungen zu schaffen.




Verschiedene Zelte und Stände säumen die Kilbi-Strasse. Schon von Weitem ist das Zelt der Kirchgemeinde zu sehen und sind die Klänge der verschiedenen afrikanischen Instrumente zu hören. Angeleitet durch Massa Koné lassen sich die Zuhörer mitreissen, mitzutrommeln. Allen voran Pfarrerin Iris Lustenberger. Kinder gesellen sich dazu. Informationsmaterial macht anschaulich, wo die Kirchgemeinde Ennenda wie hilft. Die Kommission für Oekumene, Mission und Entwicklung hat viel Zeit und Ideen für diesen Auftritt an der Dorf-Kilbi investiert. Kirchgemeindepräsidentin Cornelia Deuber freut sich, dass sich der grosse Aufwand gelohnt hat und eine gute Stimmung herrscht.

Kinder mörsern Getreide zum Rhythmus der Trommelklänge. Auf einem Tischchen liegen die nötigen Utensilien, um Mädchen afrikanische Zöpfchen in der gewünschten Haarfarbe zu flechten. Trotz Regen spürt man einen Hauch von Afrika.

Cornelia Deuber findet es passend, dass man etwas geschaffen hat im Sinn einer offenen Kirche, die alle einbezieht und als ein verbindendes Element wirkt, ohne zu missionieren: «Wir möchten die Menschen in unser Zelt einladen und ihnen ganz einfach als Mitmenschen begegnen. Unser Wunsch war, generationenübergreifende Räume zu schaffen und uns engagiert an der lebendigen Kilbi in Ennenda einzubringen.»