Damit ging für die «Chliibüni» nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder, man könnte sagen, eine göttliche Sonne auf. Voller Elan und Motivationen mussten die beiden Regisseure Rhyner und Ramhapp ein den Begebenheiten und Vorgaben einer Kirche angepasstes Drehbuch schreiben, und wer die beiden versierten, Theaterschreiber mit Hang zum Nonsens kennt, hat auch dieses neue Drehbuch mit dem Titel «Tatort Ja-Wort» Potenzial für Lachkrämpfe, Slapsticks und Situationskomik. Erwähnenswert: Das Publikum darf in der Kirche herzhaft lachen, mit den Bühnendarstellern mitfiebern, mitsingen. Eine hinreissende Komödie, die wirklich alles in sich hat. Meine Empfehlung: Das Lachspektakel «Tatort Ja-Wort» muss man einfach gesehen haben. Vom 8. Mai (Premiere) bis zum 8. Juni 2024 präsentiert die «Chliibüni Glärnisch» eine schweizweite Premiere, indem sie ihr eigens Lachspektakel direkt in der Kirchenkulisse aufführt.
Eine genial an die Kirche angepasste Komödie
Diese Woche hatte ich die einmalige Gelegenheit, eine der vielen Proben der «Chliibüni Glärnisch» in der evangelischen Kirche in Schwanden zu besuchen. Um es vorwegzunehmen: Das Lachspektakel im sakralen Raum der evangelischen Kirche in Schwanden haben die beiden Theater-Tausendsassas mit Respekt und in Würdigung, dass ihr Theaterstück «Tatort Ja-Wort» in einer Kirche stattfindet, genial und umgesetzt. Die Aufführung ist für alle Beteiligten eine Riesenchallenge. Auf der Bühne werden die Darstellerinnen und Darsteller wie noch selten gefordert. Die turbulente Komödie «Tatort Ja-Wort» ist eine Vollpackung mit Slapsticks und Situationskomik, dazu ein kaum zu überbietender Vollangriff auf die Bauchmuskeln. Den beiden Urgesteine der «Chliibüni Glärnisch», Leopold Ramhapp und Roger Rhyner ist es wiederum bestens gelungen, den einzelnen Darstellerinnen und Darstellern prägnante Rollen auf den Leib zu schreiben! Um jetzt nicht in Gefahr zu laufen, zu viel vom Lachspektakel zu verraten, verzichte ich als Berichterstatter bewusst auf Details und lasse lieber einige Bilder sprechen.



















