Comeback Stüssi Colin Team Roth-Skoda

Eigentlich sollte der Wiedereinstieg bei Colin Stüssi das Rennen in Frankfurt sein, «Rund um den Finanzplatz», doch nach Absage der Veranstaltung nach einer Bombendrohung, verschob sich das Comeback auf Samstag in Holland.



Bei der Ronde van Overijssel konnte dann Stüssi zum ersten Rennen nach drei Monaten Pause starten. Das Rennen über 200 Kilometer hatte keine nennenswerte Höhenmeter aufzuweisen, dafür die Gefürchteten Paves (Pflastersteine) Zwei sehr schlechte Sektoren waren wie in Paris Roubaix. Unter den 200 Startenden nahm Stüssi zusammen mit 7 Fahrern vom Team Roth-Skoda das Rennen in Angriff. Natürlich waren die Abschnitte mit den Paves nicht gerade ideal für einen Wiedereinstieg, dennoch konnte Stüssi bis Kilometer 175 mithalten. Nach einem weiteren Paveteil fiel das Feld auseinander, hier konnte Stüssi mit einigen weiteren Fahrern nicht mehr zur Spitze aufschliessen. So fuhr Stüssi mit einer grösseren Gruppe das Rennen mit einem Rückstand von 4:49 zu Ende.

Stüssi zog eine positive Bilanz, da das Rennen, das mit einem Schnitt über die 200 Kilometer mit über 45 km/h gefahren wurde, und er bis ins Finale mithalten konnte. «Körperlich war es sehr anstrengend, da ich zu Beginn des Rennens natürlich viel Respekt vor einem erneuten Sturz hatte. Je länger das Rennen dauerte, desto besser kam ich zurecht. Natürlich fehlt es noch an einigem, vor allem an der Rennhärte, die hole ich mir nun mit weiteren Renneinsätzen», so Stüssi nach dem Rennen. Nun kommen weitere Rennen in Italien und Ende Monat eine Rundfahrt in Frankreich «Ronde de l'isard», sodass bis Ende Juni die Form auf die Schweizer Meisterschaften auf der Strasse stimmt.