«Wir sind noch mitten im Einräumen», meinte Stefanie Zeller, als glarus24 am letzten Freitag einen kurzen Besuch abstattete. Dabei empfängt den Kunden ein heller, offener Empfangsbereich – die Plotter und Kopierer stehen im Raum nebenan und auch die weiteren Räumlichkeiten sind schon fast fertig eingerichtet. «Wir haben darauf geachtet, dass die wir die einzelnen Arbeitsbereiche trennen», sagt Lisbeth bei der kurzen Führung durch das «neue» Geschäft. Dabei ist es gleichzeitig der alte Arbeitsplatz der Familie Zeller. Bevor FRIDOLIN Druck und Medien sich aufgrund von Umstrukturierungen entschieden hat, den Digitaldruck auf Mitte Dezember von Glarus nach Schwanden umzusiedeln, arbeiteten die beiden Frauen mehrere Jahre in dem von Hanspeter Richi vor rund 35 Jahren gegründeten Geschäft. «Wir wollten aber, dass im «Richi» weiterhin ein Kopierladen angesiedelt ist.» Deshalb gründeten Mutter und Tochter Zeller die Copyshop Glarus GmbH und bezogen Ende November ein Provisorium an der Bankstrasse. Sie habe schon Respekt gehabt, in ihrem Alter noch ein eigenes Unternehmen zu gründen, meinte dazu Lisbeth Zeller. «Die vielen positiven Rückmeldungen haben uns aber in der Entscheidung bestätigt.»
Neues Baby
Während den Ausführungen hält ein Lastwagen vor dem Geschäft. «Das weitere Papier kommt.» Lisbeth kümmert sich um die Lieferung, Stefanie erzählt weiter: «An der Bankstrasse hatten wir nur einen kleinen Raum, in dem wir arbeiten konnten. Während des Umzugs merkten wir erst, wie viel Material wir dennoch dort hatten.» Mit einem kleinen Leiterwagen wurde letzte Woche das Papier und das Kleinmaterial an die Rathausgasse transportiert. Für die grossen Maschinen konnte dann aber natürlich nicht das kleine «Leiterwägeli» benutzt werden.
Der Copyshop Glarus bietet auch am neuen Standort alles an, was das Kopiergewerbe benötigt: Farblaser, Farbplotter, Schneidmaschine. Das neuste Baby steht in der Ecke, ein grosser Kopierer, der grosse Baupläne scannen, kopieren und drucken kann. «Und dies sogar in Farbe, das ist im Kanton einzigartig», sagt Stefanie stolz.
Viel zu tun
Die Tür öffnet sich und eine Kundin betritt den Laden. Obwohl die offizielle Ladeneröffnung erst am Montag ist, wird sie von Stefanie freundlich betreut. Lisbeth ist mit der Papierlieferung fertig und widmet sich wieder dem Reporter. «Während des Umzugs haben wir unsere Kunden natürlich trotzdem bedient. Teilweise noch im Provisorium, manchmal schon im neuen Geschäft.» Der Kundenzuspruch sei von Anfang an gut gewesen und steige stetig an. Während sie das sagte, faltete sie einige Baupläne, schnell, exakt und sichtlich routiniert. Mutter und Tochter Zeller sind ein eingespieltes Team, das auch in nicht alltäglichen Situationen gut funktioniert und auf eine langjährige Erfahrung zählen kann. Auf diese können auch die Kunden zählen, die ab nächstem Montag im Copyshop Glarus an der Rathausgasse herzlich willkommen sind.
Alpen und E-Autos


