Corinne Jöhl und Gina Landolt starteten fulminant in die Gruppenmeisterschaft

Die Schweizer Luftgewehr-Gruppenmeisterschaft ist mit drei Glarner Elite- und einer Nachwuchsgruppe gestartet. Das Niveau ist bereits beim Auftakt enorm hoch.



Gina Landolt verpasste das Maximum um drei Zähler. (Bild: zvg)
Gina Landolt verpasste das Maximum um drei Zähler. (Bild: zvg)

Nidwalden, Tafers und Thörishaus gaben beim Auftakt gleich den Ton an. Diese Gruppen schossen zwischen 1593 und 1591 Punkte – was bedeutet, dass jeweils vier Athleten auf je 40 Schuss gerade mal zwischen sieben und neun Punkten verloren. Umso erstaunlicher ist es nicht, dass fünf Schützinnen und Schützen in der Startrunde das Maximum von 400 Punkten erzielten.

397 Punkte für Landolt

Zwar gab es auch bei den Glarner Gruppen sehr gute Resultate, doch zum Maximum fehlt doch noch einiges. Gina Landolt schnupperte mit 397 Zählern für Glarnerland 1 am ehesten an der Rekordmarke. Andreas Stüssi und André Eberhard (je 388) sowie Sandra Monney (387) komplettierten die 1560 Ringe, was Rang 12 bedeutet. Bereits 13 Punkte zurück findet sich Glarnerland 2 auf dem 28. Rang wieder. Tim Landolt (393), Mischa Armati (392), Rolf Lehmann (387) und Lars Kamm (375) waren dafür verantwortlich. Mit 1525 Ringen liegt Glarnerland 3 mit Silvan Lendi (393), René Müller (384), Jürg Fischli (380) und Martin Tremp (368) auf dem finalberechtigten 53. Rang.

Wieder dreimal das Maximum

Den grössten Schritt nach vorne schafften die Glarner Nachwuchsschützen. Tummelten sie letzte Saison noch um Rang 13 herum, starteten sie dieses Jahr geschlossen gut und belegen Rang vier. Corinne Jöhl schaffte das Kunststück wie im Vorjahr und verlor nur in der ersten Passe Punkte. Im Vorjahr waren es 97 und dreimal 100 Punkte und dieses Jahr (396). Auch Lio Wickihalder (393) und Nadine Jöhl (382) zeigten eine gute Leistung. Mit 1171 Ringen fehlen dem Trio nur zehn Punkte an die Spitze.