Corona-Mannschaftsmeisterschaft mit Happy End

Wegen dem Lockdown steigen die Glarner Sportschützen in der Kleinkaliber-Mannschaftsmeisterschaft weder auf noch ab. Der Vereinsrekord wurde egalisiert.



Nach dem letztjährigen verpassten Aufstieg in die höchste Schützenliga starteten die Sportschützen voller Elan. Aus dem Vergeltungsschlag wurde nichts. Der Covid-Lockdown verhinderte den Meisterschaftsstart, sodass verspätet in einem speziellen Modus begonnen wurde. Sämtliche Teams absolvierten ihre Runden im Heimstand, waren nicht an fixe Zeiten gebunden und ausser in der Nationalliga A gab es nichts zu gewinnen oder zu verlieren. In sämtlichen Ligen stieg Ende Saison kein Team auf- oder ab.    

Top Niveau in der NLB

Obwohl die erste Mannschaft der Glarner eine hervorragende Leistung zeigte, hätten sie auf dem 3. Rang einen Finalplatz knapp verpasst. Dielsdorf nahm den Glarnern in Runde 1 zwei wichtige Punkte ab (1569:1571). Auch gegen Dettighofen (1567:1567) und Wila-Turbenthal (1563:1568) liessen sie Zähler liegen. Mit 10980 Ringen erzielten die Glarner 17 Punkte mehr als im Vorjahr – und doch war dies nicht das beste Gesamtergebnis (Mels 10986). Mit 1574 Ringen egalisierten sie in der letzten Runde den Vereinsrekord.     

Zweimal 200 Punkte erzielt

Bei Glarnerland 1 konnten sich diese Saison gleich zwei Schützen in die Ewigenliste der Maximumschützen eintragen lassen – obwohl beide darin schon vertreten sind. Tim Landolt und André Eberhard erzielten je einmal das Ziel eines jeden Sportlers. Tim Landolt war mit 198.143 Durchschnittspunkten über die sieben Runden der Treffsicherste im Verein. Von solchen Ergebnissen konnte manch einer von der zweiten Mannschaft nur träumen, da bei Glarnerland 2 nicht alles rund lief. Diese profitierten ganz klar von der Ausnahmeregelung wegen des Nichtabstiegs. Auf Rang 7 hätten sie sich aus der zweiten Liga verabschieden müssen.  

Erfreuliche Nachwuchsarbeit

Glarnerland 3 setzte in der 4. Liga primär die Nachwuchsschützen ein. Diese erledigten ihren Job zur vollsten Zufriedenheit ihrer Trainer. Lio Wickihalder führte das Team mit 190.429 Durchschnittspunkten an. Für nächste Saison konnte somit wichtige Erfahrung gesammelt werden.

Resultate:

NLB Gruppe 1
1. Wila-Turbenthal 14 10 980. 2. Dielsdorf & Umgebung 11 10 956. 3. Glarnerland 1 9 10 980. 4. Mels 1 6 10 986. 5. Dettighofen 1 5 10 892. 6. Lotzwil-Langenthal 2 5 10 718. 7. Rotkreuz-Risch 1 4 10 928. 8. Obernau 1 2 10 854.

2. Liga Gruppe 8
1. Surselva 2 12 10 879. 2. Menznau 1 10 10 807. 3. Uri 2 10 10 785. 4. Buochs-Ennetbürgen 2 10 783. 5. Goldau 1 8 10 770. 6. Dagmersellen 1 4 10 627. 7. Glarnerland 2 2 10 674. 8. Muotathal 0.

4. Liga Gruppe 8
1. Eschenbach 14 10 663. 2. Lachen 2 12 10 577. 3. Rapperswil 10 10 403. 4. Glarnerland 3 8 8644.