CVP Glarus Nord für Parlament und Gemeindenamen „Glarus Nord“

Die CVP Glarus Nord befasste sich in der Lintharena SGU in Näfels mit den Geschäften der kommenden Gemeindeversammlung. Der Name „Gemeinde Linth“ wurde heftig diskutiert. Die Mehrheit entschied sich, den Gemeindenamen „Glarus Nord“ zu favorisieren. Aus Sicht der CVP Glarus Nord wird der Grundsatzentscheid zum Gemeindeparlament befürwortet.



Die CVP Glarus Nord fasste den Beschluss
Die CVP Glarus Nord fasste den Beschluss

Hanspeter Huber, Präsident der CVP Glarus Nord, hiess eine stattliche Anzahl Personen zur ersten Versammlung willkommen. Als erstes Traktandum wurde der Namen der neuen Gemeinde behandelt.


Linth oder Lintherin?


Georg Müller, Kommissionsmitglied der Gruppe Namen und Wappen, stellte in einem Kurzreferat vor, wie es zum Vorschlag „Gemeinde Linth“ gekommen ist. Wichtig sei, dass ein Gemeindenamen Identität gebe und es bedeute, ein starker Name- starke Gemeinde, zu wählen. Der Name „Linth“ sei prädestiniert, weil er unter anderem bei der web- Umfrage Rang 1 belege. Die Linth sei auch ein Symbol für Wasser und Wasser bedeutet Leben, Fluss, Kraft usw. Einige Votanten befürworteten den Namen „Linth“, andere hingegen favorisierten den Namen „Glarus Nord“. Bei der Abstimmung über die beiden Gemeindenamen, oblag der Name „Gemeinde Glarus Nord“ mit hauchdünnem Vorsprung. Die CVP Glarus Nord empfiehlt deshalb der kommenden Gemeindeversammlung diesem Namen den Vorzug zu geben.


„Olympiaringe“ oder Sterne?


Das neue Gemeindewappen stellte ebenfalls Georg Müller vor. Es seien zwei Vorschläge im Bulletin. Der eine Vorschlag zeige ein Wappen mit 8 Sternen und in der Mitte die Linth. Jeder Stern stehe für eine Gemeinde. Im zweiten Wappen seien 8 gleichwertig ineinander verkettete Ringe im Kreis dargestellt. Beide Wappen wurden aus ursprünglich 30 ausgewählt. Auch hier war die Bevölkerung bei der Auswahl einbezogen. Was die einen Redner als „Olympiaringe“ anschauten, waren für die anderen ein Symbol für Zusammenhalten und Verbundenheit. Die CVP Glarus Nord fasste den Beschluss, das Wappen mit den goldenen Sternen und der Linth auf dem blauen Hintergrund zu empfehlen.

Gemeindeversammlung braucht es bei beiden Modellen

Bruno Gallati, Mitglied der Gruppe D.1, oblag es die letzte Gemeindeversammlungsvorlage zu erläutern. Die Gemeindeversammlung wird angefragt, ob die zukünftige Gemeinde Glarus Nord mit oder ohne Parlament organisiert werde. Beide Modelle hätten ihre Berechtigung, ihre Vor – und Nachteile, so der Referent. Im Vergleich kam heraus, dass in beiden Modellen mit oder ohne Parlament die Gemeindeversammlung einen wichtigen Stellenwert habe. Die Gemeindeversammlung sei befugt, dem Parlament oder dem Gemeinderat mehr oder weniger Kompetenzen abzugeben. Ohne Parlament sei der Abstand Bürger- Rat grösser und die Transparenz geringer. Durch das Parlament ergänzt mit Wahlkreisen ist die Bevölkerung in Glarus Nord gleichmässig vertreten. Die Transparenz mit Parlament sei grösser, da wie im Landrat die Verhandlungen öffentlich sein würden. Gegen das Parlament spreche, dass es zwangsläufig mehr Schnittstellen gebe. Der Parlamentsgedanke sei dennoch ein Minderheitenschutz. Es entstehe eine höhere politische Qualität und es seien schnellere Entscheide möglich. Kommissionen werde es brauchen, ob mit oder ohne Parlament, um Geschäfte vorzubereiten und Antrag zu stellen. Die gegnerischen Votanten führten ins Feld, dass es ohne Parlament auch laufen würde. Es sei ja möglich, dass evtl. später ein Parlament eingeführt werden könne, wenn es sich zeige, es brauche eines. Schlanke Strukturen seien bereits an der Landsgemeinde verlangt worden. Ob dies eingehalten werde mit einem Parlament sei offen. Ebenfalls wurde bezweifelt, dass ein Parlament effizient sei. Die Befürworter wiesen darauf hin, dass das 4- Augenprinzip zu besseren Lösungen fähig sei. Ein Parlament sei auch unabhängig, im Gegensatz zum Gemeinderat. Mit einem 2/3- Ja – Anteil empfiehlt die CVP Glarus Nord nach der internen Abstimmung die Vorlage zur Annahme durch die Gemeindeversammlung.

Zum Schluss oblag es dem Präsidenten Hanspeter Huber noch einige wichtige Informationen und Termine bekannt zu geben. Aus persönlicher Überzeugung und langjähriger guter Zusammenarbeit mit Paul Hösli, Nationalratskandiat, sei er überzeugt, dass Paul Hösli, Niederurnen ein guter Botschafter für den Kanton Glarus in Bern sein werde. Paul Hösli dankte für die motivierenden Worte und meinte: Yes we can!