Da kann doch nichts in die Hosen gehen

Die Nachbarn Simon und Sigmund Stäubli haben kaum mehr als den Nachnahmen gemeinsam. Während der eine einen extravaganten Livestyle auslebt, ist der andere des Lebens müde. Beste Voraussetzungen für das neuste, turbulente Theater-Spektakel «Windel-Schwindel» der Chliibüni Glärnisch, das am 16. April im Fabriktheater Schwanden Premiere feiert.



Da kann doch nichts in die Hosen gehen

Simon Stäubli ist nicht mehr viel geblieben ausser Gesprächen mit seiner toten Frau über einen Gummibaum. Nicht verwunderlich, dass er sich das Leben nehmen will. Ganz anders die Situation seines Nachbarn Sigismund Stäubli, der voller Lebensfreude einen aussergewöhnlichen Livestyle auslebt. Die Kündigung seiner Wohnung bringt die beiden Männer, die kaum mehr als den Nachnamen gemeinsam haben, zwangsweise zusammen. Und nicht nur das, bereits ist die Bestatterin sowie eine Domina auf einen Besuch bestellt. Als sich dann noch Simons Mutter und ein Windelvertreter dazugesellen, ist die Grundlage für merkwürdige Situationen und Verwechslungen mehr als nur gelegt, es ist auch die Ausgangslage des neusten Lachspektakels der Chliibüni Glärnisch mit dem Titel «Windel-Schwindel». In bekannt berüchtigter Manier folgt eine Attacke auf die Lachmuskel eher im Sekunden- als im Minute-Takt, und sorgt so für ein ganz spezielles Theatererlebnis. Noch arbeitet das Ensemble unter Anleitung der Autoren Leopold Ramhapp und Roger Rhyner an den letzten Details, bevor am Donnerstag, 16. April, die Premiere im Fabriktheater Schwanden gefeiert werden kann. Bis am 6. Juni wird «Windel-Schwindel» hier aber zwischenzeitlich auch am 23. Mai in der Rietsporthalle in Benken sowie am 29. und 30. Mai in der Aula der Kantonsschule Glarus aufgeführt. Also genug Zeit, sich ein Trainingstermin für die Lachmuskeln zu sichern.

Weitere Informationen unter: https://www.fabriktheater-schwanden.ch/Windel-Schwindel.html