Damenturnverein Oberurnen; Wanderwochenende im Wallis

Noch vor 7 Uhr früh besammelten sich die 14 angemeldeten Turnerinnen zur diesjährigen Turnfahrt an den Glarner Bahnhöfen, denn das Ziel war noch in weiter Ferne. Rund vier Stunden Zugfahrt standen den motivierten Turnerinnen bis Zermatt bevor, welche mit Snacks, Spielen und vielen Anekdoten gut gefüllt wurden.




In Zermatt angekommen wurde zunächst das Gepäck im Hotel untergebracht und der Wanderrucksack geschultert. Mit der Standseilbahn ging es zur Station Rothorn und dem Restaurant Sunnegga, wo die Turnerinnen sich vor der anstehenden Wanderung reich mit feinsten Rösti-Variationen verköstigten. Ab der Station Blauherd ging es nun zu Fuss weiter zum idyllisch in den Bergen eingebetteten Stellisee. Trotz mutig eingepackten Bikinis luden die Temperaturen des Bergsees dann doch mehr zum Fussbad ein. Der Rundweg führte die Turnerinnen zurück zur Station Rothorn, wo die abenteuerlustige Turnerschar auf zweirädrige Gefährte – sogenannte Kickbikes – umstieg. Die Abfahrt nach Zermatt mit Zwischenhalt und Stärkung in einem Alpbeizli gestaltete sich von Turnerin zu Turnerin mehr oder auch weniger rasant – im Tal kamen jedoch früher oder später alle sicher an. Nun bezogen die Turnerinnen ihre Zimmer und bereiteten sich für den Abend vor. Ein Apéro und ein gemütlicher Ausklang des Abends im Restaurant Walliserkanne folgten. Am nächsten Morgen wurde zunächst das reichhaltige Buffet des 4*-Hotels gestürmt, bevor eine weitere leichte Wanderung bevorstand. Wiederum wurden mit der Gondelbahn einige Höhenmeter gutgemacht und darauf wurde eine angenehme Route zum Weiler Zmutt unter die Turnschuhe genommen, welcher auf 1936 m ü.M. seit rund 500 Jahren über Zermatt thront. Im idyllisch gelegenen Zmutt angekommen stärkten sich die Turnerinnen erneut für den weiteren Abstieg. Daraufhin blieb noch etwas Zeit für die Organisation des Reiseproviants, Shopping und Sightseeing, bevor die Turnerinnen sich zum Bahnhof begaben und auch schon wieder die Heimreise in Angriff nahmen.

Ein grosser Dank gilt unseren Organisatorinnen Ramona Felder, Aline Gröbli und Viktoria Fischli.