Das 2015 wartet mit knallharten Herausforderungen

Am «Schlössli-Dialog» – dem lockeren Gedankenaustausch mit den Medien – war zu erfahren, dass Gemeinderat, Parlament und die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung von Glarus Nord im 2015 stark gefordert sein werden.



Vorerst aber blendete Gemeindepräsident Martin Laupper aufs 2014 zurück, das er als wichtiges Jahr für die Gemeinde Glarus Nord bezeichnete. «Matchentscheidend» sei die Verabschiedung und Genehmigung der Richtplanung gewesen, sagte er. Wichtig war aber auch, dass man mit dem Budget 2015 erstmals eines mehr oder weniger im Nullbereich vorlegen konnte. Das Gemeindeoberhaupt glaubt, dass sich die Gemeindefusion positiv entwickelt und sich nun «eingespielt» hat.

Ja oder Nein zum Parlament

Mit Blick auf das Jahr 2015 erklärte Laupper, dass die Behörden und das Stimmvolk stark gefordert sein werden. Im Juni wird darüber entschieden, ob das Parlament von Glarus Nord in seiner heutigen Form bestehen bleibt oder – gemäss Antrag – abgeschafft werden soll. Persönlich ist er der Ansicht, dass die gleichen Kompetenzen von Parlament und Gemeindeversammlung eher ein Hemmnis darstellen. Geplant ist im 2015 auch die Totalrevision der Gemeindeordnung, wo es zweifellos wichtige Themen zu beraten gibt, sowie als weiterer politischer Zündstoff die Nutzungsplanung als letzter Schritt der Ortsplanung. «Die Zukunft wird spannend», meinte Laupper zum Schluss dieses «Schlössli-Dialoges», der zwar für einmal im Lihn in Filzbach stattfand. «Auf uns warten knallharte Herausforderungen, und es wird viel zu schreiben geben.»