Das Asylzentrum Matt in Linthal wird saniert

Der Regierungsrat genehmigt die umfassende Sanierung und den Umbau des Gebäudes für 600 000 Franken.



Die Liegenschaft Asylzentrum Matt in Linthal wird seit 1994 genutzt. Sie wurde damals zum Preis von 365 000 Franken durch den Kanton Glarus gekauft. Das Gebäude bietet Platz für maximal 19 Personen. In der Unterkunft in Linthal wurden seit über zehn Jahren keine grösseren Unterhaltsarbeiten mehr vorgenommen. Die allgemeinen Räume, die Küche und die sanitären Anlagen sind in ungenügendem Zustand. Auch die Einteilung und Einrichtungen der Nasszellen sind nicht optimal. Beanstandet wird auch der Zustand der Heizungs- und Sanitärleitungen, welche gesamtheitlich ersetzt und gedämmt werden müssen. Möglichst zeitnah sind die sanitären Leitungen von Grund auf zu erneuern; stehendes Wasser in den Leitungen stellen ein Gesundheitsrisiko dar.

Umfassende Sanierung geplant

Aufgrund dieser Erkenntnisse wurde die bereits bewilligte Sanierung des Dachs und der Küche von 100 000 Franken hinterfragt und eine Gesamtsanierung mit einer Photovoltaikanlage, einem Umbau der Nasszellen und einem Ersatz der Haustechnik geprüft. Dadurch können bei gleichzeitiger Ausführung Synergien genutzt werden. Der Rückbau der Ölheizung und die Umstellung auf das Fernwärmenetz kann dann im Jahre 2024 mit geringem Aufwand und ohne Betriebsunterbruch umgesetzt werden.

Es wird mit Kosten von 110 000 Franken für die Dachsanierung mit integrierter Photovoltaikanlage und 490 000 für die zusätzliche Sanierung der Nasszellen, Küche und Haustechnik gerechnet. Die Finanzierung erfolgt über den Fonds Asylwesen.