Das Dreier-Modell bleibt

An der ausserordentlichen Landsgemeinde vom 25. November 2007 sprach sich das Glarner Stimmvolk deutlich für die Gemeindestrukturreform aus.



Ja zum 3er-Modell: Die ausserordentliche Landsgmeinde nimmt die Gemeindestrutkurreform an (Bild: ehuber)
Ja zum 3er-Modell: Die ausserordentliche Landsgmeinde nimmt die Gemeindestrutkurreform an (Bild: ehuber)

Die letzjährige Landsgemeinde schlug hohe Wellen. Der Entscheid für die Schaffung von drei Gemeinden sorgte sowohl für grossen Freudentaumel als auch laute Missmutsbekundungen. Die Gegner des Modells sorgten in diesem Jahr mit der Sammlung von mehr als 2000 Stimmen für die Einberufung einer ausserordentlichen Landsgemeinde am 25. November. Gleichzeitig mobilisierte das Komitee „ds wort gilt“ die Bevölkerung für den eingeschlagenen Weg des Dreier-Modells.


Die ausserordentliche Landsgemeinde


Schon Wochen vor der ausserordentlichen Landsgemeinde wurde mittels Leserbriefen heftig für oder gegen den Entscheid der Landsgemeinde im Jahr 2006 diskutiert. Dies zeigte das grosse Interesse aber auch die emotionale Beteiligung der Bevölkerung bei diesem Entscheid.

Trotz der kalten Temperaturen und dem ungewöhnlichen Termin versammelte sich eine riesige Zahl an Stimmberechtigten, so dass auf und neben dem Ring nur noch wenig Platz frei war.

Deutlicher Entscheid


Vor der Abstimmung nutzen zahlreiche Befürworter und Gegner nochmals die Gelegenheit, ihre Ansichten vor dem versammelten Stimmvolk darzulegen. Niemand nutze jedoch die Gelegenheit einer Abänderung. So konnten die Glarnerinnen und Glarner um 11:00 Uhr zur Abstimmung schreiten. Mit deutlicher Mehrheit wurden auch an der ausserordentlichen Landsgemeinde der Schaffung von drei Einheitsgemeinden zugestimmt. Somit sprach sich das Stimmvolk für den Entscheid an der Landsgemeinde vom Jahr 2006 aus.

Anschliessend wurde der Antrag zur Schaffung einer einzigen Gemeinde deutlich abgelehnt. Eine brisante Landsgemeinde wurde fair und sachlich durchgeführt und auch der Resepkt zwischen den Gegenern wurde jederzeit gewahrt.