Das Feldschiessen erfreut sich grosser Beliebtheit

Aus Anlass des Eidgenössischen Feldschiessens 2018 hatte der Glarner Kantonal Schützenverband Gäste aus Politik, Wirtschaft und Militär zum traditionellen Rundgang durch drei der sechs Schiessplätze im Kanton Glarus eingeladen. Damit zeigte der Verband nicht nur Präsenz am Feldschiessen, sondern gleichzeitig eine tiefe Verbundenheit zu den Schützinnen und Schützen.




Wettermacher Petrus, bekannt als Freund aller Schützinnen und Schützen, bescherte den Teilnehmern am diesjährigen Feldschiessen Kaiserwetter. Dazu kamen perfekte Infrastrukturen auf allen Schiessanlagen, ein erfreulich grosses Teilnehmerfeld mit vielen, ausgezeichneten Endresultaten, überall tolle und fröhliche Stimmung: «Schützenherz, was willst du mehr!»

Rundgang ist beliebt und traditionell

«Er ist beliebt und traditionell und das soll in den kommenden Jahren auch so bleiben!» Das ist nicht nur die Meinung von Verbandspräsident Hans Heierle, sondern die des gesamten GKS-Vorstandes. Gemeint ist der traditionelle Rundgang, welcher vom Glarner Kantonal Schützenverband seit einigen Jahren organisiert wird. Zweck dieses Rundgangs ist es, auf allen Schiessplätzen während des Feldschiessens Präsenz zu markieren und dazu die sprichwörtliche Schützenkameradschaft zu pflegen. Und natürlich alle Schützinnen und Schützen bei ihren Absichten, das Feldschiessen zu gewinnen, tatkräftig und moralisch zu unterstützen, sei das bei einem guten Rat an der Waffe oder einer Einladung zu einem gebrannten Mouchen-Wässerli, welches bei vielen Meisterschützen, wie man in der Szene munkelt, schon vielfach Wunder gewirkt habe.

Bei den Pistolenschützen in Netstal …

Der Auftakt zum diesjährigen Rundgang bildete ein Aperitif auf dem idyllischen Platz vor dem Pistolenschiessstand in Netstal und die Möglichkeit für alle Teilnehmer, es selbst einmal als Pistolenschütze zu probieren. Anwesend waren nebst dem GKS-Vorstand in corpore Landammann und Regierungsrat Dr. Andrea Bettiga in Begleitung seiner Tochter Estelle. Im Pistolenstand selbst herrschte sowohl auf der 25-Meter- als auch auf der 50-Meter-Anlage reger Schiessbetrieb und die ersten Kranzgewinner durften Gratulationswünsche entgegennehmen. Mitglieder des SV Netstal sorgten für einen optimalen Schiessbetrieb und nebenbei auch noch für das leibliche Wohl der Gäste.

… in der Schiessanlage Allmeind in Glarus …

Grossbetrieb herrschte in den Vormittagsstunden des Samstags bereits in der 300-Meter-Schiessanlage Allmeind in Glarus. Im Rechnungsbüro rauchten schon frühzeitig die Köpfe von Feld-Chef und GKS-Vizepräsident Martin Horner und seinem Helfer Walter Gabathuler, während es im gemütlichen Schützenstübli um einiges weniger hektisch zu und her ging. Im Schiesstand versuchte sich Landammann Bettiga höchstpersönlich als Meisterschütze. Seine herausgeschossenen 52 Punkte dürfen sich sehen lassen. Obwohl mit seinem Resultat selbst nicht zufrieden, darf er sich mit Landratspräsident Mathias Zopfi trösten. Der höchste Glarner liess sich am späteren Samstagnachmittag in der Schiessanlage Wichlen in Elm exakt die gleiche Punktzahl gutschreiben.

… und abschliessend in der Schiessanlage Wichlen in Elm

Die Schiessanlage Wichlen in Elm war die letzte Station der geplanten Rundreise zu verschiedenen Schiessplätzen. Hier fanden die Teilnehmer des Rundgangs im Gegensatz zu den Schiessanlagen in Netstal und Glarus ohne Weiteres genügend Platz, ohne dabei anstehen zu müssen. Grund dafür war aber eher der Zeitpunkt der Besichtigung als das Fehlen von Schützen. Es soll aber am Sonntag um einiges besser werden, weil dann das Heu der Bauern bis zu diesem Zeitpunkt im Stall untergebracht und die Schiessfreudigkeit der Kleintaler zunehmen dürfte.