Das Glarnerland präsentierte sich im Jura von der besten Seite

Am letzten Wochenende war der Kanton Glarus zusammen mit Graubünden Gastkanton beim Marché-Concours national des cheveaux im jurasischen Saignelégier. Am Galaabend und dem Umzug konnte sich der Kanton von seiner besten Seite zeigen.




Ein Gipfeltreffen der besonderen Art gab es am letzten Wochenende in Saignelégier. Denn die beiden Bergkantone Glarus und Graubünden waren unter dem Moto «Hautes Montagnes et Franches-Montagnes: rendez-vous au sommet» Gast am Marché-Concours national des cheveaux. Bei seiner Ansprache am Galaabend strich Landammann Andrea Bettiga die Gemeinsamkeiten der drei Kantone hervor. «Jurassier, Glarner und Bündner sind für ihre Eigenarten bekannt und beliebt.» Aber auch die einmalige Landschaft der Alpen und des Juras sei ein grosser gemeinsamer Nenner.

Vielseitigkeit gezeigt


Über 250 Glarnerinnen und Glarner präsentierten am folgenden Tag beim Umzug Geschichte, Kultur und Tradition ihres Kantons. Unter den teilnehmenden Vereinen waren unter anderem die Harmoniemusik Glarus, die Landfrauen, die Trachtenvereinigung des Kantons Glarus sowie der Jodelclub Glärnisch. Aber auch die touristischen Möglichkeiten im Glarnerland konnten einem Landesteil präsentiert werden, der den Kanton Glarus noch eher weniger kennt, ist sich Bettiga sicher. Dieses Wochenende sei für den höchsten Glarner bereits die dritte grosse Möglichkeit, in der sich der Kanton Glarus von seiner schönsten Seite der ganzen Schweiz präsentieren konnte. «Der Anfang machte die OLMA im letzten Jahr und das Zweite war die Live-Übertragung der Landsgemeinde im Frühling.» Dass dies alles in seiner Amtsperiode als Landammann passierte, mache ihn besonders stolz.

Grosser Publikumsaufmarsch


Bei schönstem Sommerwetter besuchten fast 70 000 Besucherinnen und Besucher den Marché-Concours national des cheveaux. Die traditionelle Pferdeveranstaltung hat ihre Wurzeln im ausgehenden 19. Jahrhundert und wurde in diesem Jahr bereits zum 106. Mal durchgeführt. Im Zentrum stehen wie zu Beginn die verschiedenen Pferdevorführungen, daneben hat sich der Anlass zu einem folkloristischen Fest entwickelt.