Das Glarnerland spricht den Bisherigen das Vertrauen aus

Die Stände- und Nationalratswahlen haben im Glarnerland keine Überraschungen geboten. Die beiden Ständeräte Fritz Schiesser und This Jenny wurden kommentarlos wiedergewählt. Und auch Nationalrat Werner Marti konnte sich deutlich gegenüber Martin Dürst und Jules Fäh durchsetzten.



Keine Überraschung an der Urne: Die Glarner schicken die Bisherigen nach Bern (Bildmontage: jhuber)
Keine Überraschung an der Urne: Die Glarner schicken die Bisherigen nach Bern (Bildmontage: jhuber)

An diesem Wochenende wurde das ungeschriebene Gebot, einen amtierenden Stände- oder Nationalrat nicht abzuwählen, im Glarnerland wieder praktiziert. Alle bestehenden Räte wurden deutlich wiedergewählt. Dabei war das Resultat bei den Ständeratswahlen schon länger abzusehen. Keine Kandidaten stellten sich gegen Fritz Schiesser (FDP) und This Jenny (SVP) zur Wahl. So wurden die Beiden mit über sechs Tausend Stimmen als Ständeräte bestätigt.

Deutlich spannender Entwickelte sich die Wahl zum Nationalrat. Nachdem die CVP nach einer Überprüfung auf ein Nominierung verzichtete, schaute es lange aus, als würde auch Werner Marti ohne Gegner antreten. Bis vor gut einem Monat die SVP mit Martin Dürst einen jungen Gegner aufstellte. Im Fahrwasser von Dürst gab kurz darauf auch Jules Fäh aus Niederurnen seine Nomination bekannt. Schliesslich setzte sich am Sonntag der arrivierte SP-Mann mit 4`292 Stimmen durch. Martin Dürst konnte 2`712 Stimmen verbuchen und Jules Fäh 130.