Das Glarnerland steht hinter der Wehrpflicht

Mit einem deutlichen Resultat von über 70 Prozent sprechen sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger klar und deutlich für die Beibehaltung der Wehrpflicht als Modell für die Schweizer Armee aus. Noch eindeutig war das Resultat im Kanton Glarus. Das Glarner Stimmvolk hat die Initiative mit rund 82 Prozent klar und deutlich verworfen.




Das parteiübergreifende Glarner Komitee kämpfte aktiv gegen die Unsicherheits-Initiative der Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA). Zahlreiche Glarner Persönlichkeiten, Frauen und Männer aus allen Alters- und Berufsgruppen, unterstützten den Abstimmungskampf, indem sie ihren Namen für die Inserate wie auch Testimonials zur Verfügung stellten, wofür sich das unter der Leitung von Hans Jörg Riem stehende Komitee aufrichtig bedankt.

Die Glarner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben dem Glarner Komitee gegen die Unsicherheits-Initiative Recht gegeben und ihre Verantwortung für das Milizsystem wahrgenommen. Mit einer klaren Mehrheit hat das Stimmvolk aufgezeigt, dass die Wehrpflicht das einzige Armeemodell ist, das in der Schweiz in der Realität funktioniert. In keinem mit der Schweiz vergleichbaren Land funktioniert das Modell einer Freiwilligenmiliz. Diese Tatsachen haben die Schweizerinnen und Schweizer erkannt und die Initiative an der Urne als Fehler und Illusion abgelehnt. Damit konnte die GSoA ihr wahres Ziel ein weiteres Mal nicht erreichen, die Armee und den Zivilschutz – zwei wesentliche Säulen unserer Sicherheitspolitik – zu schwächen. Bereist kurz nach Bekanntgabe des Resultates äusserte sich Hans Jörg Riem, Präsident der Glarner Offiziersgesellschaft, wie folgt zum Glarner Abstimmungsresultat: «Mit einem deutlichen Resultat von gegen 82 Prozent sprechen sich die Glarner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger klar und deutlich für die Beibehaltung der Wehrpflicht als Modell für die Schweizer Armee aus. Das eindrückliche Glarner NEIN gegen die Unsicherheits-Initiative dokumentiert die enge Verbundenheit der Glarner Bevölkerung zur Armee.» Das Resultat von 8147 NEIN zu lediglich 1777 JA spricht eine deutliche Sprache.

Abgenommen, wenn auch nur äusserst knapp, wurde im Kanton Glarus mit 5023 JA zu 4765 NEIN das Bundesgesetz von 28. September über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (Epidemiengesetz EpG). Ebenfalls knapp angenommen mit 5234 JA zu 4566 NEIN wurde die Änderung vom 14. Dezember 2012 des Bundesgesetzes über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel (Arbeitsgesetz, ArG; Öffnungszeit der Tankstellenshops). Ähnlich lauten die Ergebnisse gesamtschweizerisch. Beide Vorlagen wurden ebenfalls angenommen.