„Das Haus in Montevideo“

Die Komödie „Das Haus in Montevideo“ wurde als Bühnenstück erstmals 1945 am Broadway in New York als Bühnenstück aufgeführt und erhielt als Verfilmung vier von fünf Sternen als Auszeichnung. Am 31. Oktober startet das Theater Glarus mit der Premiere des Schauspiels in vier Akten in die Theatersaison.



Tochter Atlanta (Rebecca Knobel) wird von ihrer Mutter
Tochter Atlanta (Rebecca Knobel) wird von ihrer Mutter

Diese spritzige und äusserst unterhaltsame Komödie erzählt die Geschichte des Moralpredigers Professor Traugott Hermann Nägeli (Rolf Lehmann), Vater von zwölf Kindern, welcher zu einer grossen Erbschaft kommen soll. Beim Erbe handelt es sich um das Vermögen seiner, von ihm einst wegen eines Fehltritts verstossenen Schwester. Jedoch soll das beträchtliche Erbe nur angetreten werden können, wenn in Nägelis Familie sich das Schicksal der verstossenen Schwester wiederholt: Jemand aus der Familie muss schwanger werden, ohne verheiratet zu sein.
Nun muss sich der geldgierige und tugendhafte Professor Nägeli wirklich etwas einfallen lassen. Bei seinen Plänen wird er tatkräftig durch seine Frau (Wilma Hauser) und den Dorfpfarrer (Fredy Menzi) unterstützt. Ob sich jedoch diese Pläne mit den Heiratsabsichten der ältesten Tochter Atlanta (Rebecca Knobel) vereinbaren lassen?
Die Produktion des Theater Glarus unter der Regie von Charlotte Bollmann wird in elf Aufführungen gespielt.

Zwölf Kinder und Jugendliche spielen mit

Sehr bereichernd für diese Aufführung ist, dass zwölf Kinder und Jugendliche zwischen vier und 16 Jahren auf der Bühne mitspielen. Die Älteste von ihnen ist die 16-jährige Rebecca Knobel welche als Atlanta in jedem Akt eine wichtige und grosse Rolle spielt. Erfahrung im Theaterspiel sammelte die Kantonsschülerin bereits in der jetzigen Schule.
Das Dialektstück richtet sich an jüngere und ältere Theaterbesucher, ist gut verständlich, erfrischend und vermag die Lachmuskeln zu aktivieren. Wer sich einen Platz für die Premiere sichert, darf sich nicht nur auf eine festliche und geheimnisvolle Atmosphäre freuen. Jedem Besucher wird an diesem Abend in der Pause vom Theater Glarus ein Apéro offeriert.