Das Kulturbuch widmet sich der Gemeinschaft

An einer Vernissage in Näfels ist das 3. Kulturbuch der Gemeinde Glarus Nord vorgestellt worden. Es widmet sich in mehreren Beiträgen dem Thema «Gemeinschaft».




Mit fröhlichen Klängen der Rägäbogäband unter der Leitung von Andreas Habert wurde die Vernissage des Jahrbuchs im Bohlensaal des Tolderhauses am vergangenen Freitagabend eröffnet. Fridolin Elmer, der als ehemaliger Gemeinderat und Präsident der Kulturkommission noch massgeblich das Buch mitgestaltet hat, durfte einen vollen Saal willkommen heissen. Das 3. Kulturbuch der Gemeinde Glarus Nord ist dem Thema «Gemeinschaft» gewidmet. Das Thema sei in der heutigen Zeit hochaktuell, sagte Elmer mit Blick auf das Weltgeschehen. Das Buch befasse sich mit den Werten der Gemeinschaft und mit den Fragen, was diese Gemeinschaft zusammenhalte.

Gemeinderat Pascal Vuichard, jetzt Präsident der Kulturkommission, ist erst gegen Ende der Buchbearbeitung dazugekommen und dankte allen, die daran mitgewirkt haben, insbesondere Projektleiter Mirko P. Slongo Gemeindepräsident Thomas Kistler lobte die fleissigen Bienchen, die ein tolles Buch gestaltet hätten und freute sich, dass trotz angespannter finanzieller Lage die Tradition des Kulturbuches aufrechterhalten werden konnte.

Bunter Strauss von Beiträgen

Im Kulturbuch wird die an der Vernissage musizierende Rägäbogäband vorgestellt, ebenso die Jägergemeinschaft durch Fritz Stüssi sowie die Kunstschaffende Barbara Beglinger. Die Schüler der 3. Sek. des Schulhauses Schnegg schrieben jugendlich unbeschwert und frech ein Porträt des Dorfes Näfels. Fabian Lampe und Franz Landolt stellen die Pfadi Rauti vor. Weitere Beiträge widmen sich dem Lihn und dem Menzihuus in Filzbach, einem Spielplatz in Mollis sowie verschiedenen Events in Glarus Nord. Wiederum ist es den Buchgestaltern gelungen, zwei Prominente zu Beiträgen zu gewinnen, nämlich den Soziologen Ueli Mäder und den Schriftsteller Emil Zopfi.