Letztmals reisten der Glarner Kantonspolizist Roman Portmann und André Eberhard (Kapo St.Gallen) im Jahr 2011 an die Europameisterschaft nach Dänemark. Aufgrund organisatorischer Schwierigkeiten wurde der Vierjahresrhythmus gebrochen und die Meisterschaft um zwei Jahre verschoben. Die Russische Föderation übernahm nun das Zepter und organisiert die EM 2017 im Russischen Kasan.
Geschrumpftes Gewehrkader
Aus Glarner Sicht tritt das Duo Portmann/Eberhard nicht mehr in derselben Besetzung an. Während André Eberhard die Qualifikation überstanden hatte, war für Roman Portmann die Wartezeit von zwei Jahren zu lange und so gab er frühzeitig den Rücktritt. Aufgrund des schrumpfenden Gewehrkaders liegt das Augenmerk des Nationalmannschaftstrainers im Bereich Pistole. Daher reisen am 16. Juli lediglich André Eberhard und Sandra Monney (Kapo Freiburg) als Langwaffenteilnehmer nach Russland. Den Pistolensektor werden Roger Bollinger (Schaffhauser Polizei), Steve Demierre (Kapo Waadt), Laurent Stritt (Kapo Freiburg) und Stefan Fuchs (Kapo Appenzell Ausserrhoden) vertreten.
Hauptprobe misslungen
Der Glarner rechnet sich Chancen auf eine gute Platzierung aus, wenn die Wettkämpfe nach Plan verlaufen. Mit dieser Einstellung reiste er erst kürzlich auch an die Staatsmeisterschaft der Österreicher Bundespolizei nach Linz. Eigentlich hätte dieser Einsatz als Hauptprobe gelten sollen. Doch an ein ordentliches Resultat war nicht zu denken. Eberhard blieb völlig unter seinen Erwartungen. Mit guten Erkenntnissen reiste er zurück in die Schweiz und holte sich vergangenes Wochenende den Feinschliff an den Shootingmasters in Schwadernau, wo er im Kleinkaliber-Dreistellungswettkampf mit guten 1161 Punkten ein europameisterschaftstaugliches Resultat ablieferte.
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