Das schöne Wetter war auch dieses Jahr den Organisatoren Alpchäs- und Schabzigermärt gut gesinnt, sodass wiederum gegen 5 000 Besucher nach Elm kamen.Ohne Helfer kann aber ein solch grosser und weitum bekannter Anlass nicht durchgeführt werden. So haben auch dieses Jahr wieder über 140 Helferinnen und Helfer zum guten Gelingen beigetragen.Wie gewohnt war die Auswahl an unterschiedlichen Alpkäsesorten wiederum sehr gross und wie zu erfahren war, stand die Qualität der Quantität überhaupt nicht nach. Über 2 000 Kilo Käse wurden an diesem Sonntag an die vielen Besucher verkauft.. Wie jedes Jahr zählte der Alpabzug zum krönenden Abschluss des Alpchäs- und Zigermarktes in Elm. Die fein herausgeputzten und feierlich geschmückten Kühe fanden bei den vielen Zuschauern die beidseits der Strasse Spalier standen, grossen Gefallen.
Die ganze Gefühls-Palette des menschlichen Daseins hat Molière in seiner berühmtesten Komödie „Der eingebildete Kranke“ mit vielen farbigen Zwischentönen eingesetzt. Eine echte Herausforderung für die gesamte Truppe des Theater Glarus, dieses wohlbekannte Stück so umzusetzen, ohne dass es auch nur einen kurzen Moment an Spannung verliert. Dass dies rundwegs gelang, bezeugte nicht nur der anhaltende, begeisternde Applaus des Premiere- Publikums für diese faszinierende Aufführung, sondern auch das emotionale Mitgehen des Publikums während der gesamten Aufführung. Einem griechischen Amphitheater nachgeahmt, umrahmen die Zuschauertribünen in quadratischer Anordnung das riesige Himmelbett als einziger Kulisse. Dadurch sind die Zuschauer/-innen zwar durch die Nähe direkt ins Geschehen miteinbezogen, bewahren jedoch trotzdem Distanz, indem sie so quasi von oben herab auf das niedere Spiel mit den Gefühlen der Akteure blicken.
Das grösste Zigerbrütli der Welt lockte dieses Jahr rund 1 500 Gäste an die Eröffnungsfeier der Oktoberfest-Woche in Winterthur die dabei auch in den Genuss der traditionellen Glarner Spezialität gelangten. Ein Zigerbrütli im Grossformat, präsentiert auf einem Tieflader und hergestellt aus 1 872 Schnitten. Ein gewaltiger Effort musste dafür geleistet werden: Fast einen ganzen Tag lang standen acht Personen in der Küche und haben im Akkord Zigerbrütli gestrichen und garniert. Gute 375 Schabziger-Stöckli waren dafür notwendig und ein ganzer Lastwagen mit Tieflader, auf dem die Zigerbrütli präsentiert werden konnten.
Seit zwölf Jahren verleiht die Gemeinde Näfels den Kulturpreis an Persönlichkeiten , die sich für den Ort besonders eingesetzt und verdient gemacht haben. Dieses Jahr wurde dieser Preis dem 74-jährigen Grafiker und Designer Erwin Schwitter in einem feierlichen Rahmen im Rittersaal des Freulerpalastes überreicht. Gemeindepräsident Bruno Gallati überreichte die gerahmte Urkunde an den Geehrten und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Vergabe des jährliche Kulturpreises auch nach der Gemeindefusion erhalten bleibe.
Im Dezember vergoldeten sich die Schweizer Curlerinnen mit der Glarnerin Valeria Spälty die herrausragende EM in Örnsköldsvik mit dem Sieg gegen Erzrivale und Gastgeber Schweden mit 5:4. Endlich gab es das glückliche Ende für die Glarnerin Valeria Spälty und die Schweizer Curlerinnen. Schon oft stand Skip Miriam Ott und ihr Team an wichtigen Turnieren im Finale. Und jedes Mal gab es gegen die Schwedinnen eine Niederlage. Ausgerechnet an der EM in Schweden konnten die Schweizerinnen gleich zwei Mal gegen den Angstgegner triumphiert werden; zuerst in der Gruppenphase und zuletzt im Finale vom letzten Samstag.




