Der Bachmannsaal erstrahlt in neuem Glanz

Der Bachmannsaal im Freulerpalast dient der Öffentlichkeit als Trauungszimmer, dem Museum und der Stiftung als Sitzungszimmer. Zurzeit wird der Saal restauriert wie der Präsident des Stiftungsrates, Georg Müller, vor kurzem informierte.



Die Fenster wurden im Stil des Barocks neu in grau gefasst (Bilder:ehuber) Hell strahlt der Saal nach dem neuen Anstrich. Im Vordergrund die schönen
Die Fenster wurden im Stil des Barocks neu in grau gefasst (Bilder:ehuber) Hell strahlt der Saal nach dem neuen Anstrich. Im Vordergrund die schönen

Bereits im Jahre 1740 liess Carl Leonz Bachmann den Eckraum im Freulerpalast als schlichten Festsaal fertigstellen; der Bevölkerung heute unter der Bezeichnung „Bachmannsaal“ bekannt. Bereits 1938 wurde eine erste Gesamtrenovation des Saales vorgenommen. Der Boden wurde mit roten Tonplatten neu verlegt und der Kachelofen, der einst im Bachmannhaus an der Letz stand, wurde bei dieser Erneuerung aufgestellt. Damals sind auch die Fenster und die Heizkörper neu dazugekommen. Die Decke, die bis zu diesem Zeitpunkt mehrmals überstrichen, wurde mit einem Gewebe bespannt und mit Leimfarbe befestigt.

Viele Schäden im Laufe der Jahre

In den letzten Jahren zeigten sich immer mehr Schäden an Wänden und Decke, sodass man im August 2008 die bekannte Firma Fontana & Fontana beauftragte, den Saal zu untersuchen, um die Grundlage für einen Entscheid für eine fachgerechte Restaurierung zu erarbeiten. Nach einem Entscheid des Stiftungsrates im Herbst 2009 begann die Firma Mitte Januar 2010 mit den Arbeiten. Vorgesehen ist das Wappen der Bachmanns in der Deckenmitte farbig zu gestalten. Als Vorlage dient das Wappenbuch des Kantons Glarus und heraldische Grundlagen. Der Rahmen mit dem Verdienstkreuz wird in einem diskreten hellgrau gefasst.

Trauungs- und Sitzungszimmer

Bis 1988 diente der Saal allen Behörden von Näfels als Sitzungszimmer. Nachdem die Gemeinde die Schulhausanlage des Klosters übernommen hatte, wurde der Saal, der stark abgedunkelt war, mit einer Dispersionsfarbe überstrichen. Ab April wird nun der Bachmannsaal wieder im neuen Glanz erstrahlen und dient der Öffentlichkeit als Trauungszimmer, dem Museum und der Stiftung als Sitzungszimmer.

Wie Georg Müller weiter orientierte investiert die Stiftung jedes Jahr erhebliche Summen in den Palast, um diesen in seiner heutigen Schönheit der Nachwelt zu erhalten.