Der erste grosse Schritt in die Berufswelt

In der Mensa der Berufsschule Ziegelbrücke konnten vor Kurzem anlässlich einer kleinen QV-Feier eine stattliche Anzahl an Maurern EFZ und Baupraktikern EBA aus den Händen von Heinz Zweifel, Leiter Maurerzentrum Ziegelbrücke, das wohlverdiente Fähigkeitszeugnis in Empfang nehmen. Jeder erhielt dazu noch eine Rose und ein graviertes Sackmesser.



«Die Rose als Dank und als kleines symbolisches Zeichen an Ihre Eltern oder Ihre Freundin für die wertvolle Unterstützung während den vergangenen Jahren.» Er schliesse sich diesem Dank an, betonte Zweifel, denn ohne die Eltern, ohne die Berufsschule, ohne die vielen Lehrbetriebe und auch ohne die Ausbilder wäre das gar nicht möglich. Bevor Zweifel zu diesem Akt schritt, begrüsset er zu Beginn des Anlasses die Anwesenden.

Der erste grosse Schritt in die Berufswelt ist geschafft


«Das Schöne an eurem Beruf ist, dass man eure Arbeit sieht und dies nicht nur für ein paar Stunden oder Tage, sondern für Jahrzehnte oder sogar für Jahrhunderte.» Dies hätte man nicht in jedem Beruf. Gleichzeitig hätten sie einen weiteren Schritt vom Jugendlichen zum jungen Mann während dieser Ausbildungszeit hinter sich. «Diese Schritte sind aber noch lange nicht abgeschlossen, denn wir alle bewegen uns ständig.» Wie er weiter ausführte, sei das QV 2016 nicht leichter oder schwieriger als in den früheren Jahren gewesen. Aber an einer Abschlussprüfung müssen gewisse Anforderungen erfüllt werden. «Und diese Anforderungen sind beim Maurer und Baupraktiker sehr anspruchsvoll. Sie alle haben diese Anforderungen erfüllt, dazu gratuliert Ihnen das Team von der Maurerhalle ganz herzlich.»

Was nun?


Zweifel blickte in seiner sehr eindrücklichen Rede auch in die Zukunft der Absolventen und stellte als Erstes fest, dass zum Glück niemand wisse, was die Zukunft bringe. «Was aber in eurer Zukunft ganz sicher ist, dass euch jungen Berufsleuten viele Türen, wenn nicht sogar ganze Tore offenstehen.» Sie seien gesucht, denn die Bauwirtschaft benötige junge, fähige Fachkräfte auf allen Stufen. «Packt die Chancen und macht etwas aus eurem Beruf, aus dem soeben erhaltenen Fähigkeitsausweis.» «Bedenken Sie, die vom Bau reden nicht lange um ein Problem herum: wir lösen es!»

Übergabe der Fähigkeitszeugnisse


Da die erfolgreichen Lehrabsolventen aus den Kantonen St. Gallen, Schwyz und Liechtenstein ihr Diplom per Post erhielten, übereichte Zweifel lediglich den Glarnern das wohlverdiente Fähigkeitszeugnis. Jeder, der an diesem Vorabend in der Mensa namentlich aufgerufen wurde, erhielt von den Anwesenden einen herzlichen Applaus. Nachdem sämtliche ausgezeichnet wurden, ehrte Zweifel auch die besten PA der vereinzelten Regionen wie Glarus. Gaster-March und Höfe, sowie Werdenberg und Liechtenstein. Hier schwang Adrian Eggenberger mit der Spitzennote von 6,0 obenaus. Sämtliche Absolventen, welche einen Notendurchschnitt von 5,3 und mehr erreichten, erhielten zusätzlich noch eine Tageskarte der Sportbahnen Elm. Erwähnenswert sicher, dass Adrian Eggenberger mit einem hervorragenden Notendurchschnitt von 5,9 abschloss. «Aber euch allen herzliche Gratulation und viel Erfolg auf euerm beruflichen Weg in die Zukunft.»