Der Grill mit Weltraum-Technologie

Asiatische Tradition und Amerikanisches High Tech, beides vereinen die Grills von Green Egg. Seit einigen Wochen bietet Rolf Giger die hochstehenden Produkte im Glarnerland und Linthgebiet an.



Sommerzeit ist in vielen Haushalten auch gleichzeitig Grillzeit. Wenn früher noch eine Bratwurst oder die Cervelats genügte, haben sich die Ansprüche und Variationen deutlich gesteigert. «Um ein perfektes Pulled Pork oder einen geräucherten Lachs zuzubereiten, benötigt man aber das richtige Werkzeug», ist Rolf Giger überzeugt. Und der ehemalige Besitzer von Radio Noser weiss, wovon er spricht. Seit über einem Jahr frönt er seiner Kochleidenschaft auf einem Big Green Egg. «Der Unterschied und die Vielfältigkeit hat mich einfach umgehauen.» Denn mit der Holzkohle in dem mit der NASA entwickelten Keramikgehäuse, kann man nicht nur klassisch grillieren, sondern auch backen, räuchern, niedergaren und schmoren. Das passende Brot zum Essen oder eine knusprige Pizza ist gleich einfach zubereitet wie ein feines Kalbsfilet oder ein leckerer Braten.

Spiel mit dem Feuer

Die Grundidee basiert dabei auf dem japanischen holzbefeuerten Lehmofen. Amerikanische Soldaten brachten die über 3000 Jahre alte Tradition zurück in ihre Heimat, wo das Verfahren auch in Zusammenarbeit mit der NASA perfektioniert wurde und seit 1974 als Green Egg angeboten wurde. Durch die Verbindung von hochentwickeltem Keramikmaterial und der Luftzufuhr sind auf der einen Seite hohe Temperaturen, aber auch konstante Hitze möglich. «Die Grundlage für ein perfektes Koch-Ergebnis.» In nur 15 Minuten ist die gewünschte Temperatur erreicht und die Holzkohle kann verwendet werden, bis nur noch Staub vorhanden ist. Die hochwertigen Green-Egg-Produkte bieten zudem eine lebenslange Garantie.  

Grillkurs zum Kennenlernen

Giger ist so begeistert und überzeugt vom «grünen Ei», dass er seit April den Vertrieb der verschiedenen Grills, aber auch weiterem Zubehör im Glarnerland und dem Linthgebiet eröffnet hat. «Grundsätzlich läuft das Ganze über meine Homepage. Im alten Radio Noser-Geschäft in Niederurnen können nach jeweiliger Absprache eine Auswahl an Produkten genauer studiert werden.»

Damit man sich mit eigenen Augen, Händen und vor allem mit dem Mund einen eigenen Eindruck vom Green Egg verschaffen kann, findet zudem am 30. Juni ein Grillkurs statt. «Von der Vorspeise bis zum Dessert wird ein komplettes und hochstehendes 4-Gang-Menue unter Anleitung von Profis zubereitet.» Für den Kurs kann man sich auf www.greenegg-linth.ch anmelden, die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. «Wir werden in Zukunft sicher noch weitere Kurse anbieten, die Nachfrage wird zeigen, in welchem Rhythmus.»

Giger ist sich sicher, dass das Interesse an hochwertigem und kreativem Grillieren und Kochen sehr hoch ist und sich wohl viele Glarnerinnen und Glarner wie viele andere in der aktuellen Situation bestimmt auch überlegen, ihre Ferien zu Hause zu verbringen. «Das Grüne Ei kann hier ein ganz spezielles Erlebnis auf dem eigenen Balkon oder Terrasse bieten.»