Der Kanton Glarus sagt drei Mal deutlich Nein

Keine der drei Abstimmungsvorlagen fand bei den Glarner Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern Zustimmung und wurden zum Teil sehr deutlich abgelehnt. In Glarus Süd wurde Kaspar Luchsinger als Nachfolger von Simone Eisenbart ins Departement gewählt.



Die Stimmbeteiligung im Kanton lag bei 40,8 Prozent, wobei Glarus Süd, sicher bedingt durch die zusätzliche Wahl eines Departementsmitgliedes, mit 41,7 Prozent obenaus schwang. Die drei Vorlagen wurden in allen drei Gemeinden deutlich verworfen. Lediglich die Vorlage bezüglich Pauschalbesteuerung konnte für die Initianten mit 6211 Nein zu 4405 Ja ein einigermassen erträgliches Ergebnis vermelden. Die sogenannte Gold-Initiative wurde mit 7954 Nein zu 2598 Ja klar abgelehnt. Diese Initiative gab im Vorfeld viel zu diskutieren und war lange Zeit sehr umstritten. Umso überraschend dieses deutliche Resultat. Ebenfalls sehr klar mit 7366 Nein- zu lediglich 3275 Ja-Stimmen wurde die am meisten diskutierte Vorlage «ECOPO» von der Glarner Bevölkerung abgelehnt. Für viele war diese Vorlage zu restriktiv.

In Glarus Süd wählten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Kaspar Luchsinger (FDP) als Nachfolger von der per Ende Jahr zurücktretenden Simone Eisenbart als Departementsvorsteher. Luchsinger erreichte bereits im ersten Wahlgang das notwendige absolute Mehr. Durch seine Wahl wird nun im Gemeinderat wieder ein Sitz vakant, den es zu besetzen gilt.