Der «Linthdrachä» muss bezwungen werden

Die lintharena sgu kann mit einer neuen Attraktion aufwarten – dem «Linthdrachä». Ein über 20 Meter langes mit Luft gefülltes Gebilde, das beim Überwinden der Hindernisse einige Geschicklichkeit erfordert.



Der «Linthdrachä» im Hallenbad sei eine Attraktion und ein Mehrwert, erklärte Marie-Hélène Stäger, Rektorin der Schulen Glarus Nord, anlässlich der Einweihung des schwimmenden Ungetüms. «Er ist ein Spassartikel mit Nachhaltigkeit», fuhr sie fort. Tatsächlich kann das über 20 Meter lange und dreieinhalb Meter hohe mit Luft gefüllte Gebilde von Kindern und Erwachsenen benutzt werden. Die verschiedenen Hindernisse, die da überwunden werden müssen, verlangen einige Geschicklichkeit. Die Plastikbahnen sind nass und rutschgefährdet und der «Linthdrachä» bewegt sich auch im Wasser des Hallenbades hin und her. Wer nicht aufpasst, landet schnell im Nass und muss neu starten. Begonnen wird der Hindernisparcours am Ende des Drachens, und falls man alle Hindernisse überwunden hat, landet man vom Kopf des Drachens auf einer Rutsche wieder im Wasser.

Die Idee zum «Linthdrachä» hatte Pascal Reich, Leiter Schulschwimmen, der eine solche Anlage in Australien gesehen hat. Das Modell für Näfels ist nach den genauen Angaben und Wünschen der Auftraggeber in Neuseeland hergestellt worden. Ein Gebläse versorgt das Gebilde mit Luft, ähnlich wie das bei den bekannten Hüpfburgen angewandt wird. Finanziert haben den «Linthdrachä» die Gemeinde Glarus Nord sowie die Partnergemeinden des Schulschwimmens in der lintharena. Bis Weihnachten steht der «Linthdrachä» nur den Schülern des Schulschwimmens zur Verfügung. Bis und mit 4. Januar 2015 können dann alle Besucher des Schwimmbades ihre Geschicklichkeit am «Linthdrachä» testen. Später ist geplant, den «Linthdrachä» jeden Mittwochnachmittag von 13.30 bis 15.30 Uhr für die Öffentlichkeit aufzubauen.