Der Männerchor Hätzingen-Luchsingen mit einem «Sehr gut»

Der Männerchor Hätzingen-Luchsingen kehrt mit einem «Sehr gut» vom diesjährigen Kantonalen Gesangsfest in Niederurnen nach Glarus Süd zurück.



Der Männerchor Hätzingen-Luchsingen bewies einmal mehr, dass er ein multikultureller, talentierter Verein ist. Neben dem Herrichten, der vom Männerchor betriebenen Sängerbeiz, am frühen Samstagmorgen, hiess es bereits um 08.00 Uhr: «Antreten in Gala-Uniform» zum Einsingen im Bühlschulhaus.

Unsere drei Wettlieder wurden von unserer Dirigentin Vreni Lins in etlichen Proben mit uns mustergültig eingeübt. Trotzdem beschlich wohl jeden Sänger ein mulmiges, kribbelndes Gefühl, als wir um 09.15 Uhr unsere drei Wettlieder «Am Brunnen» von Andreas Kundert, «Südliche Sommernacht» von Heinz Gernhold und «Die kleine Kneipe», arrangiert von Pierre Kartner, vor den Juroren in der kath. Kirche Niederurnen vorzutragen hatten. Der Applaus nach der Vorführung bestätigte uns, dass sich der Aufwand der vielen Proben gelohnt hat.

Sichtlich erleichtert und gelöst und mit einem guten Gefühl, das Beste gegeben zu haben, konnte jeder Sängerkollege, aber auch Vreni, das Vortragslokal verlassen, lag es doch nun in den Händen der Juroren, uns zu bewerten.
Nach dem Expertengespräch um 10.15 Uhr hiess es nun für uns Sänger «Tenuewechsel», Arbeitsbeginn in unserer Sängerbeiz. Verwöhnen aller anwesenden Sängerkameraden aus nah und fern mit einem feinen Apéro-Weisswein. Oder zum Mittagessen laden, mit feinen Grilladen, wie Pommes, Bratwurst und Servelat, oder Schnitzelbrot, begleitet mit einem kühlen Bier oder köstlichem Wein.

Auch wenn alle Hätzinger Männerchörler sich nach aussen hin gelassen und fröhlich zeigten, beschäftigte sich wohl doch jeder mit der Frage: «Wie hat uns die Jury bewertet», mussten wir uns doch bis zum Abend gedulden bis die Prädikatsverteilung stattfand.

Als das Resultat «Sehr gut» feststand, konnte sich jeder auf die Schulter klopfen: Gut gemacht, Aufwand hat sich ausbezahlt, das Fest kann weitergehen bis in die frühen Morgenstunden, was wir auch ausgiebig genossen.

Ein weiteres Fest gehört nun der Vergangenheit an, und einmal mehr konnte sich der Männerchor in seiner Vielfältigkeit präsentieren sowohl musikalisch als auch kulinarisch und organisatorisch.

Unserer Dirigentin Vreni gebührt ein riesiges Lob für die aufopfernde Arbeit, die sie mit uns in den letzten Wochen beim Einüben der drei Wettlieder hatte.

Nun kann es mit frischem Elan an die nächsten Aufgaben gehen, die da sind: «Tour Fridolin» in Schwanden am 26. Juni, wo wir sie wieder kulinarisch verwöhnen werden, oder die Herbstkonzerte am 22. und 23. Oktober in den reformierten Kirchen Betschwanden und Netstal, zusammen mit den Jagthornbläsern Kleintal, dem Alphornbläser Markus Salis und mit «Dä Nötzli mit dä Chlötzli».

Alle sind jetzt schon herzlich eingeladen, uns an diesen Anlässen zu besuchen, und falls sich Sänger angesprochen fühlen, bei uns mitzumachen: Wir proben jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr im Singsaal Schulhaus Hätzingen.