Den ersten Wahlgang konnte Hösli mit einem knappen Vorsprung von 170 Wählerstimmen gegenüber Andrea Bettiga für sich entscheiden. Der Drittplatzierte Franz Landolt erreichte knapp über 1 800 Stimmen. Da er auf die Beteiligung am zweiten Wahlgang verzichtet, wird um diese Stimmen gekämpft, denn sie können den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben. Gewählt wird der Nachfolger von Pankraz Freitag, der vor kurzem als Vertreter des Kantons Glarus in den Ständerat in Bern gewählt wurde.
Die Wahlbeteiligung spielt eine wichtige Rolle
Über die Qualifikation der beiden Kandidaten Bettiga und Hösli wurde in den letzten Wochen viel geredet und geschrieben. Die Schwerpunkte haben sich dabei nicht verändert. Nach wie vor stehen die Gemeindestrukturreform, die Steuerharmonisierung, die Bildung und die Tourismusförderung an oberster Stelle. Die Vielzahl der Lesebriefe zeigte dabei die unterschiedlichen Betrachtungen und Bewertungen der Fähigkeiten der Kandidaten. Erstaunlich war, dass der Wahlkampf in der zweiten Phase sehr ruhig, ja sogar fast etwas langweilig verlief. Verwirrend ist zudem, dass an verschiedenen Stelle noch Plakate des im ersten Wahlgang ausgeschiedenen Kandidaten Landolt hängen.
Die Wähler/-innen sind deshalb aufgefordert, am kommenden Wochenende an die Urne zu gehen, um ihrem Kandidaten die Stimme zu geben. Zu einem weiteren Wahlgang wird es auf keinen Fall kommen, denn am Sonntag ist derjenige Kandidat gewählt, der am meisten Stimmen auf sich vereinigen kann.






