Das Jugendhaus «Gaswärch» ist schon seit rund 30 Jahren ein Begegnungs- und Betätigungsort für Kinder und Jugendliche der Gemeinde Glarus. Seit letzten Mittwoch ist das Areal um eine neue Attraktion reicher. Hier wurde der neue Kultur- und Bewegungspark feierlich eingeweiht. Und die Gemeindevertreter und Gäste konnten persönlich sehen, wie gut das neue Angebot bei den «Jungen» bereits angenommen wurde. Skaterinnen und Skater benutzten bereits vor dem offiziellen Akt schon rege das neue Angebot. «Schön, dass der Park schon so gut aufgenommen wurde. Schliesslich kam auch die Initiative von Jugendlichen», blickte Roman Käslin, Departementsleiter Liegenschaften und Sicherheit, auf den Ursprung des Kultur- und Bewegungspark zurück. Denn schon 2020 traten ein paar Jugendliche mit ihrem Wunsch an die Gemeinde heran. Bis zur definitiven Realisierung beim Jugendhaus ging viel Zeit und einige Versuche ins Land. «Hier habe wir nun den perfekten Platz gefunden, an dem die Jugendlichen sich sportlich betätigen können und keinen Nachbar stören.» Damit die Anlage auch das Richtige vor allem für die Skater bietet, wurde für die Planung Erwin Rechsteiner ins Boot geholt. Rechtsteiner hat mit seiner Firma Planer Bowl Construction schon seit über 40 Jahren ähnliche Anlagen in der ganzen Schweiz entworfen und realisiert. «Auf einer eher kleinen Fläche haben wir tolle Möglichkeiten für alle Skater geschaffen und dies sicher für die nächsten 40 Jahre.» Und was sich Skater wünschen, dürfte er ganz gut wissen, war er selber ja auch fast 40 Jahre selber auf dem Brett mit den kleinen Rollen aktiv. Den Jugendlichen wünscht er nun viel Spass und einen möglichst unfallfreien Betrieb des Parks. Auch Gemeinderätin Andrea Trummer, Departementsvorsteherin Gesellschaft und Gesundheit, freut sich über das neue Angebot, «das hoffentlich nicht nur Jugendliche begeistert, sondern auch Familien und besonders bei kulturellen Anlässen auch Erwachsene ins Jugendhaus lockt.» Klar sei das «Gaswärch» vor allem für Kinder und Jugendliche konzipiert, es soll aber auch ein Begegnungsort für alle Generationen sein. Deshalb sei der Park auch so aufgebaut, dass einfach zum Beispiel Freiluft-Konzerte organisiert werden können. Im Namen der Gemeinde dankte sie allen, die zur Realisierung beigetragen haben, besonders der Bauunternehmung Trümpi, die den eigentlichen Bau übernommen hat. Einen speziellen Dank widmete sie der Glarner Kantonalbank, welche das Projekt mit einem namhaften Betrag finanziell unterstützte.

















