Der Tödi zieht alle in den Bann

Den Auftakt ins Jubiläum der Tödi-Erstbesteigung 1824 machte die Vernissage «Tödi im Blickwinkel der Kunst 1» im Güterschuppen Glarus mit über 200 Werken aus dem Bereich Malerei und neuen Kunstmedien. Bis September ist von Jubiläums- und Spezial-Touren am Tödi über Kunstausstellungen, Theater bis hin zu einem beeindruckenden Beleuchtungsprojekt für alle etwas dabei.



Über 200 verschiedene Werke sind zu bestaunen
Über 200 verschiedene Werke sind zu bestaunen

«Es ist ein Rätsel – wer als Erster – Jahrzehnte vor dem Matterhorn oder andern renommierten Schweizer Gipfeln – auf dem Tödi war», sinnierte Hansueli Rhyner, Präsident der Glarner Bergführer, in seinen Begrüssungsworten. «Tatsache aber ist, dass «der höchste Glarner» einen sehr hohen Stellenwert – nicht nur unter Bergsteigern und Bergsteigerinnen – hat. Dank dem damaligen Pioniergeist, Mut, Ausdauer, Heldentum und Durchhaltewillen existieren heute SAC-Hütten, Alpinschulen und Bergtouren, geführt von Bergführern.»

Chäschi Marti verwies in seinen Worten auf die in knapp einer Woche realisierte Ausstellung, in welcher die Bilder nach dem Prinzip Zufall und ohne eigentliches Konzept aufgehängt wurden, jetzt aber dennoch als Gesamtkunstwerk daherkommen.

Ein Kunstwerk aus der Bevölkerung enthüllt  

Einem Aufruf in der Bevölkerung wurden von rund 100 Personen über 200 Werke aus der Region zur Verfügung gestellt. Sie geben einen imposanten Einblick, welche Vielfalt von Tödi-Darstellungen in den Wohnungen hängen. Weiter werden fünf Glarner Bergmaler vertieft präsentiert und es kommen Werke von zeitgenössischen Kunstschaffenden dazu, welche speziell für diese Ausstellung geschaffen wurden.

Vielschichtiges Jubiläumsprogramm

Die Ausstellung im Güterschuppen Glarus, musikalisch umrahmt vom «Echo vom Tödi» (inkl. einem Gastauftritt von Salvo mit «Losed si Frau Künzi») ist nur ein kleiner Teil der Jubiläumsaktivitäten. Bildbesprechung mit den Bergmalern, der «Tödi im Blickwinkel der Kunst 2», das Theater «Speck auf dem Tödi» von Emil Zopfi mit Schauspieler Gian Rupf und Akkordeonist Fränggi Gehrig ein anderer. Speziell wird aber auch der Abend des 1. September sein, wenn der Tödi von Lichtkünstler Gerry Hofstetter beleuchtet sein wird. Als Mitbringsel ebenfalls bestens geeignet der limiterte Jubiläums-Genuss des Bergführer-Biers (Brauerei Adler), Tödi-Brot (Cornetto) und der Spezialwein (Grendelmeier, Zizers) usw., usw.

Näheres auf www.toedi200.ch

Öffnungszeiten Ausstellung Güterschuppen Glarus (bis 9. Juni 2024):

Donnerstag/Freitag: 16.00 bis 19.00 Uhr
Samstag/Sonntag, 11.00 bis 17.00 Uhr

Die Kunstausstellung «Viel vom Tödi» in der Galerie «gallarte, Seelmessgasse 14, Mollis ist bis 9. Juni geöffnet (Donnerstag/Freitag, 16.00 bis 19.00 Uhr; Samstag/Sonntag, 11.00 bis 17.00 Uhr).
Sie zeigt eine Vielzahl von Werken aus der Privatsammlung von Ruth und Hansruedi Gallati. Sie haben über viele Jahre mit viel Herzblut viel vom Tödi zusammengetragen.