«Des Gletschers Kern»

Eröffnung der Ausstellung von Martin Stützle und Fridolin Walcher im Kunsthaus Glarus ab 11. Januar.



Im Mai 2018 sind die beiden Glarner Künstler Martin Stützle (*1959, lebt und arbeitet in Ennenda) und Fridolin Walcher (*1951, lebt und arbeitet in Nidfurn und Linthal) nach Grönland gereist. Sie waren Teil einer Gruppe von Wissenschaftler/-innen, Wirtschaftsvertreter/-innen und Diplomat/-innen, die dazu eingeladen waren, die zwei arktischen Forschungsstationen der Schweiz, Swiss Camp und East GRIP zu besuchen und sich auszutauschen. Sie reisten weiter, weit über die Zivilisationsgrenze zum Humboldt- und zum Petermanngletscher bis zum 81. nördlichen Breitengrad und verbrachten drei Wochen in Kullorsuaq, einem grönländischen Inuit-Dorf, das zu den am nördlichsten gelegenen Besiedlungen der Welt zählt. Aufgrund der vor Ort entstandenen Recherchen und ihren Eindrücken erstellten die beiden Künstler im letzten Jahr eine Serie von Werken, die im Kunsthaus Glarus erstmals zu sehen sind. Des Gletschers Kern ist eine Ausstellung zu Klimawandel und Gletscherschwund in der Schweiz und in Grönland. Die Fotografien aus Grönland und der beiden Glarner Gletscher Biferten und Clariden von Fridolin Walcher und die Druckgrafiken, Skulpturen und Performances von Martin Stützle stellen nicht zuletzt die Frage danach, mit welcher (Bild-)Sprache die deutlichen wissenschaftlichen Fakten «anders» erzählt werden können.

Diese Ausstellung ist Teil einer alle zwei Jahre stattfindenden Serie von Ausstellungen, die Themen und Positionen des Glarner Kunstschaffens fokussiert.

Das Kunsthaus Glarus und diese Ausstellung werden unterstützt von Stiftung Erna und Curt Burgauer, glarnerSach, Gudenrath AG, Dr. Georg und Josi Guggenheim Stiftung, Else v. Sick Stiftung, Georg und Bertha Schwyzer-Winiker-Stiftung, Volkart Stiftung, Stiftung der Glarner Kantonalbank für ein starkes Glarnerland, Kanton Glarus Swisslos Kulturfonds, remo eyer fine art print, Laboratorium, Labor für Fotografie und studio arte Einrahmungen.