Der Start verlief für die Gäste denkbar schlecht. Bereits in der 2. Minute brachte Leonardo Villaman die Wiler mit einem schönen Schlenzer mit 1:0 in Führung. Es sollte jedoch der letzte Treffer der Gastgeber in dieser Partie bleiben. Nur zwei Minuten später glich Camillus Niederberger für Glarus aus und legte in der 17. Minute gleich noch einmal nach. Besonders sehenswert war sein zweiter Treffer, als er nach einer unzureichenden Klärung den Wiler Torhüter überlupfte und Glarus damit in Führung brachte. Anschliessend durfte auch Miro Jenny innert nur drei Minuten einen Doppelpack schnüren. Mit dem 1:4 ging es für die Glarner mit einer komfortablen Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild. Wil versuchte gegen die defensiv gut stehenden Glarner anzukämpfen, kam dabei jedoch nur selten zu wirklich gefährlichen Aktionen. Glarus hingegen hatte weiterhin die besseren Gelegenheiten. In der 65. Minute landete ein Klärungsversuch der Gäste unglücklich im eigenen Tor und brachte Wil nochmals auf 2:4 heran. Die Glarner liessen sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen. In der 83. Minute erzielte Miro Jenny seinen dritten Treffer zum 2:5, ehe er in der Nachspielzeit mit seinem vierten persönlichen Tor sogar noch auf 2:6 erhöhte.
Einen bitteren Nachgeschmack hatte der Schlusspunkt dennoch. Nachdem Jenny alleine vor dem Tor stand, wurde sein Schulterblick vom Schiedsrichter als Provokation gewertet. Mit dem Schlusspfiff zeigte ihm der Unparteiische deshalb die Gelb-Rote Karte. Am verdienten Cup-Erfolg änderte dies jedoch nichts. Die Glarner zeigten eine gute Leistung und konnten nach einigen unglücklichen Auftritten eine wichtige Reaktion zeigen. Mit dem 6:2-Erfolg im Cup-Knaller gegen den FC Wil ziehen die Glarner verdient in die nächste Runde ein.




