Diakonatsweihe von Markus Niggli

Bei mildem Herbstwetter versammelten sich am 14. November Familienangehörige, Freunde, Verwandte und ArbeitskollegInnen in der St. Meinradskirche in Pfäffikon.



Sichtbare Freude: Markus Niggli (2. von links) nach der Diakonatsweihe. (Bild: zvg)
Sichtbare Freude: Markus Niggli (2. von links) nach der Diakonatsweihe. (Bild: zvg)

Zusammen mit vier weiteren Kandidaten wurde Markus Niggli-Egli, Glarus; Walter Baumann-Gisler, Isenthal; Bruno Gut-Fuchs, Hombrechtikon; Sebastian von Paledzki, Bülach und Beat Züger-Fischer, Pfäffikon SZ von Diözesanbischof Vitus Huonder zu Diakonen geweiht.

Was ist eigentlich ein Diakon?

Dem Wort nach ist „Diakonos“ griechisch und meint „Diener“. In der Antike wurden beispielsweise Tischdiener Diakone genannt. Im Neuen Testament, in der Apostelgeschichte wird erzählt, dass in der Jerusalemer Urgemeinde sieben Diakone gewählt wurden, die für die Betreuung der Witwen und Armen zuständig waren. Die Apostel beteten für die Diakone und legten ihnen die Hände auf. Ab dem 2. Jh. bildete sich dann die Dreiteilung der kirchlichen Ämter heraus: Diakon-Priester-Bischof.
Die im Mittelalter betonte eucharistische Frömmigkeit stärkte in den folgenden Jahrhunderten die Rolle der Priester. So verlor das Amt des Ständigen Diakons über die Jahre an Bedeutung.

Weltweit über 25 000 Diakone

Das Zweite Vatikanische Konzil wertete das Diakonat als eigenständiges dauerndes kirchliches Amt wieder auf. Seitdem wird rund um die Erde Jahr für Jahr eine grosse Zahl von Männern, die meist verheiratet sind und Familie haben, zu Ständigen Diakonen geweiht. Weltweit gibt es heute mehr als 25'000 Diakone.
Liturgie, Katechese und Caritas sind die drei grundlegenden Aufgaben der Kirche. Das Amt des Diakons verdeutlicht diese Aufgaben der Kirche. Im Gottesdienst erkennt man den Diakon an der Stola, die er schräg über seiner Schulter trägt und an der Dalmatik, die im Unterschied zum Messgewand des Priesters Ärmel hat.

Ausdruck der Freude

Im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst fand ein Apéro auf dem Kirchenplatz statt. Einem guten Beobachter viel auf, dass Markus Niggli wohl die längste Gratulationsreihe hatte. Der Ausdruck der Freude war nicht nur auf den Gesichtern der Gratulanten zu sehen, sondern beim Geweihten selbst. Wir wünschen Markus Niggli in seinen vielfältigen Aufgaben als Diakon Freude und Gottes Segen.