Von den ersten explosiven Schritten bis zum letzten Schub waren die Athletinnen und Athleten auf der modernen Anschubbahn im Sportzentrum Kerenzerberg in Filzbach hautnah zu erleben.
Denn ob im Skeleton, im Zweier- oder im Viererbob: der Start ist ein entscheidender Faktor und deshalb eine wichtige Standortbestimmung für Athletinnen und Athleten auf dem Weg zur Weltspitze.In Sekundenbruchteilen entscheiden Explosivität, Technik und Teamwork über Sieg oder Niederlage.
Unter den wachsamen Augen von Chris Wooley, Athletiktrainer Bob und Skeleton und Marina Gilardoni, Chefin Leistungssport, bestachen einige Athleten bereits durch ihren sehr guten Formstand.
Einer von ihnen war sicherlich Livio Summermatter im Skeleton, welcher mit 4,19 Sekunden einen neuen Bahnrekord aufstellte (gemessen wird die Zeit innerhalb von 35 Metern) oder auch Vorjahressiegerin Sara Schmied, ebenfalls im Skeleton.
Ihre Ambitionen meldete aber auch Melanie Hasler mit ihren Anschieberinnen Nadja Pasternak und Muswama Kambundji im Zweier-Bob an. Timo Rohner (mit Enrico Güntert) im Zweier und mit den Anschiebern Mathieu Hersperger, Enrico Güntert, Tim Annen und Jean-Paul Bitschnau im Vierer, gewannen die Konkurrenz jeweils vor dem Team um Michael Vogt.
Mit seinen fundierten Kommentaren, Interviews aber auch topmotivierten Athleten liess Speaker Silvio Hunger das Ganze zu einem richtig tollen Anlass werden. Unter den zahlreichen Zuschauern, welche die spannenden Wettkämpfe beobachteten, auch viel Prominenz aus Skeleton und Bob.
Voll motiviert aber leider noch verletzt: Salomé Kora
Vor Kurzem noch an der Leitathletik-WM in Tokio im Einsatz, wechselt die 31-jährige Salomé Kora die Unterlage und betätigt sich neu als Anschieberin im Team um Inola Blatty. Eine leichte Zerrung machte eine erste Standortbestimmung im Bobsport aber unmöglich und wäre im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2026 auch zu riskant gewesen. Aber das tut der grossen Motivation, bei diesem Anlass sogar dabei zu sein, keinen Abbruch. Bereits bei den ersten Weltcup-Rennen ist geplant, dass sie dann dabei ist.
Ein grosser Macher ist nicht mehr
Mit Werner Amstutz isteine prägende Figur des Schweizer Bobsports unerwartet verstorben. In einem schlichten Gedenkanlass wurden die Verdienste nochmals gewürdigt und am Starterhaus der Anschubbahn, für welche er sich ebenfalls stark einsetzte, eine schlichte Gedenktafel enthüllt.




















