Die vier Mitglieder von The Shit sind keine Unbekannten. Zusammen sind und waren sie Mitglieder von mehr als einem Dutzend Bands, darunter King Pepe, The Fuckadies, Ray Wilko, Unhold oder The Come N Go. Deshalb erstaunt es nicht, dass alles, nachdem sie sich im Sommer 2010 in Bern gefunden hatten, ziemlich schnell ging.
Kurz nach der Gründung fing die Band nämlich bereits an, erste Konzerte und Parties zu bespielen. Das Ziel war, mit einer minimalen Drei-Akkord-Songstruktur die Fans des primitiven Garagen-Rock zu entzücken. The Shit wollen nämlich Rock’n’Roll unter die Leute bringen, der direkt in die Hüfte geht.
Studio in Kalifornien
Im Sommer 2011 hatte die Band die Möglichkeit, im legendären Studio «Rancho de la luna» in der kalifornischen Wüste zusammen mit Dave Catching, der bereits mit Bands wie Queens of the Stone Age, Eagles of Death Metal oder Peaches im Studio war, ein Album aufzunehmen. Diese Chance liessen sich die vier Berner natürlich nicht entgehen. So entstand ihr erstes Album «Dingleberry Fields Forever», das unter anderem durch Gastauftritte bekannter US-Amerikaner besticht, die in besagtem Studio ein- und ausgehen.
Musikalisch wie inhaltlich knüpft das Album an die goldenen Zeiten des Rock’n’Rolls an. «Man kann über alles schreiben, aber schlussendlich ist Liebe und Sex das, was die Leute verbindet. Jeder kann sich damit identifizieren», sagt deshalb der Kopf der Band, Rob Butler. Dementsprechend sind die Liveauftritte von The Shit wild und roh, aber auch ehrlich und verspielt und vor allem immer eine intensive Erfahrung.
Nach dem Konzert sorgt dann DJ Meggers dafür, dass der Schweiss weiterhin von der Decke tropft. Wer also wieder einmal Rock’n’Roll in Höchstform erleben will, sollte kommenden Freitag, 2. November, um 23.00 Uhr unbedingt ins «Veka» nach Glarus pilgern. Denn diese Nacht wird auf jeden Fall ein Erlebnis.




