Die FDP Glarus Süd in der Guppenrunse

Zahlreiche Mitglieder der FDP Glarus Süd trotzten dem Regen und besuchten anlässlich des Mitgliederanlasses am 6. September 2019 das Herzstück des Hochwasserschutzprojekts Guppenrunse. Unter kundiger Führung besichtigten sie den Geschiebesammler im Enneteggen, welcher mittels modernster Ingenieurskunst die darunter liegenden Dörfer schützen soll.




Das beschauliche Bächlein in der Guppenrunse kann sich bei Regen in einen gefährlichen Wildbach verwandeln. Insbesondere Murgangereignisse in den Jahren 2010 und 2011 brachten die rund hundertjährige Bachverbauung zum Einsturz und verschoben riesige Mengen an Geschiebe talwärts.

Die Guppenrunse drohte auszuufern, und nur mit viel Glück konnte verhindert werden, dass ganz Schwanden unter Wasser gesetzt wurde.
 

Die über 500 Mitglieder umfassende Guppenrunsenkorporation sah sich zum Handeln gezwungen und nahm die umfassende Sanierung in Angriff. Herzstück des Hochwasserschutzprojekts sind die zwei Geschiebesammler im Enneteggen, deren Bau nun kurz vor dem Abschluss steht. Unter den grossen Erdwällen verstecken sich massive Betonverbauungen, welch auch die grössten Gesteinsblöcke zurückhalten sollen. Noch sieht man die Narbe, welche die Bauerbeiten ins Gelände gerissen haben, doch binnen weniger Jahre wird sie wieder von Wiesen und Wäldern bedeckt sein.

Im Anschluss an die interessante Führung versammelten sich die Mitglieder der FDP Glarus Süd im Restaurant Bahnhöfli in Nidfurn zum Nachtessen. Dabei diskutierten sie angeregt darüber, was weiter unternommen werden kann, um das Glarner Hinterland als Lebensraum und Wirtschaftsstandort attraktiv zu gestalten.