Die Glarner Messe 2023 läuft erfolgreich auf Hochtouren

Just an Allerheiligen, dem ersten Tag im November, öffneten sich die Tore zur Glarner Messe 2023. Zu den diesjährigen Highlights gehören auch Sonderschauen für die ganze Familie. Im Zentrum steht das «Puureland» vom Glarner Bauernverband mit Streichelzoo und der Gemeinschaftsstand des Glarner Gewerbeverbandes. dazu das reichhaltige Angebot verschiedener KMUs verlocken gerade dazu, die Glarner Messe 2023 in der lintharena in Näfels unbedingt zu besuchen!



Eröffnung der Messe durch Regierungsrat Andrea Bettiga und Fritz Waldvogel, Präsident des Glraner Bauernverbandes (Bilder e.huber)
Eröffnung der Messe durch Regierungsrat Andrea Bettiga und Fritz Waldvogel, Präsident des Glraner Bauernverbandes (Bilder e.huber)

Just an Allerheiligen öffneten sich die Tore zur Glarner Messe 2023. Messeleiterin Suzanne Galliker freute sich bei der Begrüssung im heimeligen Glarner Beizli über die Anwesenheit zahlreicher Gäste und der Medien, unter ihnen Ständerat Mathias Zopfi, Nationalrat Markus Schnyder und Regierungsrat Dr. Andrea Bettiga, der gewohnt charmant die Grüsse der Glarner Regierung überbrachte. Herzlich begrüsst wurden die Vertreter aus Politik und Wirtschaft, unter ihnen Sepp Kubli vom Glarner Gewerbeverband und Landratspräsidentin Regula Keller. Im Anschluss ging es auf den mit Spannung erwarteten Rundgang.

Die Glarner Landwirtschaft hat viele Facetten

Vielfältiger und grösser – so lässt sich der diesjährige Auftritt der Glarner Landwirtschaft an der Glarner Messe zusammenfassen. «Auf dem Messerundgang wird man immer wieder etwas erleben», versprach Fritz Waldvogel, Präsident des Glarner Bauernverbands. «Es gibt verschiedene Stationen, an denen man staunen wird oder etwas Neues entdecken und lernen kann. Ein Publikumsmagnet im Zelt des Glarner Bauernverbandes ist wie immer der Streichelzoo. Kinder kennen dort keine Berührungsängste und freuen sich auf den direkten Kontakt mit Schweinen, Hühner und Ziegen. Der Fokus richtet sich aber auch auf das Getreide.

Feines fürs Zuhause oder Freunde

Der Leitgedanke des Bauernverbandes für die diesjährige Glarner Messe heisst: Glarner Landwirtschaft – Alpen, Wiesen und Acker für unser täglich Brot. Das kann man auch im wahrsten Sinne des Wortes erleben. Vor Ort backen die Teams von Bio Glarus feines Glarner Bio-Dinkelbrot. Weitere selbstgemachte regionale Köstlichkeiten findet man am Stand der Glarner Landfrauen und bei der «Glarner Schlemmertruggä». Da gibt es nicht nur Feines zum nach Hause nehmen, sondern gerade jetzt vor Weihnachten auch zum Verschenken.

Fokus auf das Getreide

Die Stationen im «Puureland» werden einen Teilbereich der Glarner Landwirtschaft beleuchten, der wenig bekannt ist: Der Anbau von Getreide. «Glarus hat viel Grasland und Weiden. Daher liegt der Fokus auf der Alp- und Viehwirtschaft», erklärt Fritz Waldvogel. «Wir wollen nun zeigen, dass wir auch Getreide anbauen und dies Mut braucht, weil wir nicht der ideale Kanton für Ackerbau sind.» Ein Beispiel ist der Anbau von Dinkel: Damit widmet sich der Bauernverband einem aktuellen Thema. Einige Jahre wurde kein Dinkel mehr angebaut. Jetzt gibt es wieder mehr Bauern, die sich daran wagen. «Dinkelmehl liegt im Trend. Und da wir in Näfels eine Mühle zur Verarbeitung des Korns haben, ist das doppelt interessant», so Waldvogel weiter.

Diskutieren, auch über den Wolf

Puren Genuss bietet auch das Alpbeizli. Hier kann man in gemütlicher Atmosphäre eine Pause einlegen und sich verwöhnen lassen. Das Alpbeizli hat aber auch noch eine andere wichtige Funktion, sagt Fritz Waldvogel: «Die Glarner Messe und insbesondere das Alpbeizli ist ein guter Ort, um mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Der Austausch mit den Leuten ist uns sehr wichtig. Auch die Bauern können hier zusammensitzen und ungezwungen reden.» Ein Thema, das den Kanton beschäftigt, ist der Wolf. «Auch darüber wollen und müssen wir reden. Die Situation ist angespannt. Daher machen wir den Wolf zum Thema und sind uns bewusst, dass es Diskussionen geben wird.» An Aktualität fehlt es dem erweiterten «Puuräland» auch in diesem Jahr nicht. Ein Grund mehr für einen Besuch der Glarner Messe.

13 Glarner Unternehmer an der Glarner Messe 2023

Glarner Unternehmen wissen, wie wertvoll ein Auftritt an der Glarner Messe ist. Ein Stand ist aber mit Aufwand verbunden. Um die Unternehmen zu entlasten, lancierte der Glarner Gewerbeverband eine gemeinsame Plattform. Der Gemeinschaftsstand ermöglicht es den Verbandsmitgliedern, sich ohne viel Aufwand und in einem attraktiven Rahmen zu präsentieren. In diesem Jahr stellen 13 Firmen aus dem Kanton ihre Innovationen am Gemeinschaftsstand vor. Furore macht in diesem Jahr die Showküche, welche den Messe-Besuch zu einem besonderen Erlebnis macht. Das Herzstück des Gemeinschaftsstands ist die Bar. Sie wird neu von Katja Jane Moser vom Seerestaurant zur Brauerei in Mühlehorn geleitet.

Die Glarner Messe ist nach wie vor ein Publikumsmagnet. Sie findet zwar künftig nur noch alle zwei Jahre statt. Jedenfalls freuen wir jetzt schon auf die nächste Auflage im 2025!