Trainer Cosimo Nicoletti, welcher für seinen Ziel orientierten, konsequenten und immer fairen Trainingsstil und seine 34-jährige Judo Erfahrung bis über die Landesgrenze hinaus bekannt ist, freut sich ganz besonders über das hervorragende Abschneiden seiner Schützlinge.
Den kommenden Schweizer Einzelmeisterschaften vom 17./18.November in Sursee ging eine sehr harte, trainingsintensive Zeit voraus. An sechs so genannten Rankingturnieren, welche über das ganze Jahr verteilt waren, mussten sich die sieben strebsamen Judokas für die SEM qualifizieren, das heisst, um überhaupt an den Meisterschaften teilzunehmen, mussten sie eine gewisse Punktezahl vorweisen können. Die ersten Zwölf dürfen in Sursee um Meisterehren kämpfen.
Spitzenrang bereits in der Qualifikation
Der 14-jährigen Sportschülerin Cheyenne Bienz, Näfels, welche dieses Jahr ihre erste Schweizer Meisterschaft bestreitet, gelang es sogar, sich in ihrer Kategorie der Jugend Damen U17 bis 44kg gesamtschweizerisch an die Spitze zu kämpfen.
Die sechs weiteren SEM -Teilnehmer positionierten sich auf folgenden Rängen:
Sandro Geisser, Niederurnen, Kategorie Jugend U17 bis 40kg, Rang 3, Sportschülerin Fabiana Sac, Bilten, Kategorie Jugend Damen U17 bis 57kg, Rang 9, Stefan Schnellmann, Weesen, Kategorie Junioren U20 plus 90kg, Rang 5, Rico Stabile, Riedern Jugend U17 bis 73kg, Rang 2, Afra Violetti, Niederurnen, Kategorie Juniorinnen U20 bis 63kg, Rang 5 und Raphael Nicoletti, Glarus, Kategorie Elite bis 81kg, Rang 12 (nur 1 Turnier).
Raphael Nicoletti in der Rekrutenschule, Stefan Schellmann verletzt
Erwartungsgemäss hat sich auch der 4-fache Schweizer Meister, Raphael Nicoletti, Glarus, für die Titelkämpfe in Sursee qualifiziert. Der 21-jährige Kämpfer verzichtet aber auf eine Teilnahme, da er zurzeit die Rekrutenschule in Emmen absolviert. Auch der amtierende Schweizer Meister in der Kategorie der Junioren U20 plus 90kg, Stefan Schnellmann, Weesen, wird dem Final fern bleiben. Er hat sich noch nicht vollständig von seiner Ellbogen Verletzung, welche er sich beim Rankingturnier in Weinfelden zugezogen hat, erholt.
In einer Woche wird sich zeigen, ob es den Athletinnen und Athleten von Yawara Glarnerland gelingen wird, ihren Körper und Geist in Einklang zu bringen. Dann nämlich wäre ein Medaillenrang durchaus im Bereich des Möglichen. Viel Glück!




