Bei seinem Rückblick aufs Jahr 2008 stellte Präsident Jürg Feldmann fest, dass es für die Offiziere ein wenig erfreuliches Jahr gewesen sei. Unter einer «gewissen» Presse habe die Armee stark gelitten. Er erwähnte das vorerst gescheiterte Rüstungsprogramm sowie die ganze Diskussion um die Heimhaltung der Waffe. «Dem Auftreten der Armeegegner ist zu wenig entgegen gesetzt worden», sagte Feldmann und forderte die Mitglieder GOG dazu auf, sich als Staatsbürger für die Armee zu engagieren. Als wichtige Ereignisse nannte der Präsident aber auch den Wechsel in der politischen und operativen Führung der Schweizer Armee.
Aktuelle Vorträge in Planung
Die statutarischen Geschäfte der HV wurden rasch und speditiv verabschiedet. Kasssier Hans Jürg Riem durfte eine positive Jahresrechnung präsentieren, und demzufolge liess man auch die Jahresbeiträge in der bisherigen Höhe.
Das Jahresprogramm wird wieder das Offiziersschiessen enthalten, und Truppenempfänge werden organisiert, sobald diese militärische Belegungen erfordern. Geplant ist im 2009 aber auch eine Vereinsreise nach Russland. In Vorbereitung ist ein Vortrag über die Schweizer Garde, gehalten vom Kommandanten Daniel Anrig, ehemals Glarner Polizeikommandant. Im 2010 sind auch zwei aktuelle Referate zu Politik und Armee vorgesehen – Stichwort Initiative gegen Heimhaltung Armeewaffe.
Auch Nachwuchs vorhanden
An der gut besuchten HV der GOG vom Landsgemeindesamstag durften sich auch drei Leutnants als neue Mitglieder der GOG vorstellen. Sie wurden mit einem herzlichen Applaus empfangen. Die GOG zählt zurzeit aktuell 221 Mitglieder.
Regierungsrat Dr. Andrea Bettiga verwies in seinem Grusswort ebenfalls auf das schwierige zurückliegende Jahr und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Armee bald wieder das Image und die Reputation habe, die ihr zustehe. Landratspräsident Rolf Hürlimann appellierte in seinem Votum für die Förderung von Querdenkern, von denen es leider immer weniger gebe. Der Vizepräsident der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG), Peter Graf, überbrachte die Grüsse des Dachverbandes.
Herausforderungen bewältigen
Im Anschluss an die eigentliche HV stand ein Referat unter dem Titel «Die Herausforderungen der Schweizer Armee» von Korpskommandant André Blattmann. Vorerst teilte der Chef der Armee den Offizieren mit, dass der neue Departementsvorsteher, Bundesrat Ueli Maurer, viel Herzblut für die Armee empfinde. Der neue Chef fordere aber auch enorm, denn die Armee müsse sich bewegen, und die Armeeführung schaffe aktiv an der Bewältigung der vorhandenen Probleme.
Biltner trumpfen mit drei Podestplätzen und neun Zweigen gross auf


