Petrus meinte es nicht gut mit den Frühaufsteher am letzten Samstag. Als sich die ersten Händler noch schlaftrunken früh morgens auf der Hauptstrasse installierten, goss es wie aus Kübeln. Mit Blachen und Schirmen wurde versucht sich selber und die Waren im Trockenen zu halten. Dementsprechend war auch der Publikumsaufmarsch in den ersten Stunden eher bescheiden. Doch das Wetter hatte ein einsehen und passend zur Mittagszeit verschwand das trübe Nass und die Sonne lies sich blicken. Bei angenehmen beinahe sommerlichen Temperaturen suchten deutlich mehr Besucher ein Schnäppchen oder eine Rarität. In Zeiten der drohenden Wirtschaftskrise ist der Flohmarkt in Glarus eine ideale Gelegenheit günstig an gewünschte Gegenstände zu kommen oder für einen kleinen „Zustupf“ für die Haushaltskasse. Und das bei hoffentlich ganztags schönem Wetter auch im nächsten Jahr; beim grössten Flohmarkt in der kleinsten Hauptstadt.
Glarner Literatursommer 2026 eröffnet mit Daniel Mezger aus Linthal



