Letzte Woche konnten die Jäger des Kantons Glarus am Freitag und am Samstag noch einmal für die so genannte Herbstjagd auf das Rotwild ausrücken. Diese Herbst- oder Nachjagd bezweckt, den Rotwildbestand gezielt in den Wintereinstandsgebieten zu reduzieren. Damit soll der Bestand dem Lebensraum im Wintereinstandsgebiet angepasst und so Schäden am Wald durch Verbiss und Schälen der Baumrinde reduziert werden. Insgesamt konnten die Jäger weitere 5 Stiere, 3 Kühe und 4 Kälber erlegen. Damit haben die Glarner Jäger auf der Hochjagd und der Herbstjagd insgesamt 74 Stück Rotwild erlegt (38 Stiere, 24 Kühe, 12 Kälber). Aufgrund von diesem Ergebnis sowie dem einsetzenden Winter werden keine weiteren Jagdtage auf das Rotwild in dieser Saison mehr anberaumt.
Niederwildjagd im normalen Rahmen
Bis Mitte, respektive bis Ende November, durften die Jäger noch je ein Feldhase, zwei Schneehasen sowie einen Birkhahn jagen. Insgesamt wurden 8 Feldhasen (2008: 4 / 2007: 5 / 2006: 8), 27 Schneehasen (31/27/42) und 5 Birkhähne (3/1/6) erlegt. Damit ist der Abschuss im Bereich der Vorjahre.
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