Die Kandidatinnen der Mitte Glarnerland für die Gerichte stellen sich vor

An der diesjährigen Landsgemeinde Glarus werden unter anderem Sitze am Verwaltungs- und Kantonsgericht neu besetzt. Die Mitte Glarnerland schickt mit Annabelle Meyer-Leisinger und Saskia Aebli zwei Kandidatinnen ins Rennen für die freiwerdenden Sitze der Partei.



(Bild: zvg)
(Bild: zvg)

Für das Verwaltungsgericht kandidiert Annabelle Meyer-Leisinger aus Glarus. Die 1988 geborene, verheiratete Mutter von zwei Kindern ist Leiterin Marketing & Events in der Markthalle Glarus sowie diplomierte Hochzeitsplanerin. Sie verfügt über einen Bachelor of Arts in Publizistik- und Kommunikationswissenschaften der Universität Zürich. Zudem engagiert sie sich im Vorstand des Hilfsvereins Ennenda.

In ihrer Kandidatur betont Meyer-Leisinger die Bedeutung sorgfältiger und verantwortungsvoller Verfahren. Entscheidungen sollen rechtmässig, nachvollziehbar und fair getroffen werden. Sie sieht das Amt als Möglichkeit, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und sich für eine transparente sowie ausgewogene Rechtsprechung einzusetzen.

Für das Kantonsgericht tritt Saskia Aebli aus Glarus an. Die 1975 geborene Mutter von zwei erwachsenen Kindern ist Primarlehrerin, Lerncoach CAS und Praxislehrerin. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sie sich in verschiedenen Organisationen, unter anderem im Vorstand der Mitte Frauen Glarnerland, bei der Genossenschaft KISS Kanton Glarus sowie im Kulturverein Kollektiv23.

Mit ihrem breiten beruflichen und gesellschaftlichen Engagement bringt Aebli laut Mitteilung wichtige Voraussetzungen für das Richteramt mit. Ihre Erfahrung in Bildung, Coaching und Vereinsarbeit steht für Verantwortungsbewusstsein, soziale Kompetenz und eine die terenzierte Beurteilung von Fragestellungen.

Mit der Verteidigung ihrer Sitze will die Mitte Glarnerland weiterhin Verantwortung übernehmen und setzt dabei auf zwei in der Region verankerte Persönlichkeiten.