Die Last der Schatten – Fake News im Alpinismus

Lüge, Fake News und Post Truth: Wer meint, die Welt des Alpinismus sei diesbezüglich ein unbefleckter Ort, der irrt. Der Tessiner Alpinjournalist Mario Casella geht dem Thema Betrug und Täuschung im Alpinismus auf den Grund.




Christian Stangl, Walter Bonatti, Maurice Herzog, Tomo Ĉesen, Reinhold Messner – die Liste grosser Bergsteiger, die der Lüge bezichtigt wurden oder eine Lüge eingestanden, ist lang. Mario Casella geht es in seinem neuen Buch «Die Last der Schatten» nicht um das Aufdecken der Wahrheit. Er fragt nach den Motivationen, die zur Unwahrheit führten, und nach den Folgen, die der Vorwurf der Lüge im Leben der Betroffenen mit sich brachte.

Im März geht der Tessiner mit «Die Last der Schatten» auf Lesereise an die Leipziger Buchmesse und an drei Orte in der Deutschschweiz. Im Gespräch mit dem Berner Alpinhistoriker Daniel Anker werden einige illustre Fälle vorgestellt.

Beteiligte

Mario Casella, geboren 1959, Journalist, Filmemacher und Bergführer, war lange Zeit hauptberuflich für das Radio und TV der italienischen Schweiz (RSI) tätig.

Nach einer Periode als Auslandkorrespondent in Washington DC kehrte er in die Schweiz zurück und widmet sich seither vermehrt eigenen Buch- und Filmprojekten sowie Expeditionen. Im September 2018 erhielt Casella in Pontresina den Albert Mountain Award für besondere Verdienste auf dem Gebiet des Alpinismus. Mario Casella lebt im Tessin.

Daniel Anker, geboren 1954, arbeitet als Reisejournalist und Bergpublizist.

Zahlreiche Buchveröffentlichungen (Bergmonographien, Skitouren-, Wander- und Radführer für verschiedene Regionen der Schweiz). Daniel Anker lebt in Bern.

Lesereise

Auf seiner Lesereise macht der Tessiner auch im Glarnerland Halt:

Donnerstag, 28. März, Landesbibliothek Glarus, 19.00 Uhr

Die Lesereise wird unterstützt von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen unter www.werliestwo.ch