Die Jahresrechnung der technischen Betriebe Glarus erfreut die Mitglieder. Dennoch, wenn man die Zahlen und das Ergebnis betrachtet, kam die Diskussion auf, weshalb nicht mehr Geld in die Kasse der Gemeinde fliesst, welche Eigentümer der technischen Betriebe Glarus ist. Der Entscheid, die Jahresrechnung zu genehmigen, fiel dann aber einstimmig aus.
Gemeinderätin Andrea Trummer informierte ausführlich über die Jahresrechnung der cura unita glarus. Auch über die Herausforderungen, welche cura unita glarus hat und die Projekte, welche in Umsetzung sind. Die Genehmigung dieser Jahresrechnung ist unbestritten für die Mitte Glarus.
Bei der Präsentation der Jahresrechnung der Gemeinde war der Diskussionsbedarf grösser. Man sieht anhand der Zahlen, dass der Gemeinderat seinen Auftrag ernst nimmt. Realistischerweise muss jedoch auch festgehalten werden, dass Einmaleffekte zu diesem positiven Ergebnis beigetragen haben. Kritisch zu betrachten ist hingegen das tiefe Investitionsniveau. Es besteht die Befürchtung, dass in den kommenden Jahren ein Investitionsstau entstehen könnte, da die Gemeinde vor zahlreichen und teilweise umfangreichen Investitionsvorhaben steht. Die Genehmigung der Jahresrechnung unterstützt die Mitte Glarus einstimmig.
Diskussionsbedarf bestand bei den Anpassungen infolge Revision des kantonalen Gemeindegesetzes. Gerade der Bildungsbereich gab Anlass zu Diskussionen. Dabei wurde ein Antrag eingebracht, Artikel 41, Abs. 2 anzupassen und die Kompetenz zur Gründung, Weiterführung oder Schliessung eines Schulstandortes vom Gemeinderat auf die Gemeindeversammlung zu übertragen. Angesichts der unterschiedlichen Positionen zu diesem Antrag beschloss die Mitte Glarus schliesslich die Stimmfreigabe, sollte der Antrag an der Gemeindeversammlung gestellt werden.
Der Hochwasserschutz Linth mit dem vorliegenden Zusatzkredit ist für die Mitte Glarus unbestritten und deshalb empfiehlt man hier die Genehmigung des Kredites.




