Die neue Langgüetli-Brücke verbindet den Osten mit dem Westen Netstals

Nachdem die rund 30 Meter lange neue Netstaler Langgüetli-Brücke am 9. November dieses Jahres erfolgreich mit zwei riesigen Pneukrans auf die vorgefertigten Fundamente gehievt wurde, und im Anschluss durch die Technischen Betriebe der Gemeinde Glarus die diversen Werksleitungen in die neue Brücke eingebaut und eingelegt wurden, die letzten baulichen Massnahmen erledigt wurden und der letzte Feinschliff angebracht war, konnte am Freitag, 24. November, die neue Brücke feierlich ihrer Zweckbestimmung übergeben werden.



Feierliche Einweihung und Übergabe an die Bevölkerung (Bilder: hasp)
Feierliche Einweihung und Übergabe an die Bevölkerung (Bilder: hasp)

Sie wurde erbaut für die Bewohner des Langgüetli-Quartiers, für Wanderer und Spaziergänger, aber nicht unbedingt für Pferde, wie Liegenschaftsbesitzer Dr. Mathias Auer von der Elggis Kraft AG bei seiner in angenehmer Kürze gehaltenen Ansprache explizit erwähnte. Der eingelegte Brückenboden sei für Pferde ungeeignet und könnte bei der Querung der Brücke kaputtgehen, was für die Tierhalter zu ungeahnten Kosten führen könnte.

Doppelt genäht hält besser

Damit die neue Langgüetli-Brücke, bis vor Kurzem noch in jungfräulichem Zustande, ihrer Zweckbestimmung übergeben werden konnte, mussten nach dem Motto «Doppelt genäht hält besser» gleich zweimal ein rotes Band durchschnitten werden. Als Scherenhalter auf der rechten Uferseite amteten Martin Winteler, (Mitglied der Geschäftsleitung der Technische Betriebe Glarus), Rolf Kohler, (Projektleiter Infrastrukturmanagement der Gemeinde Glarus) und Dr. Konrad Marti, (Verwaltungsrat Elggis Kraft). Die Scherenhalter auf der linken Uferseite waren Dr. Matthias Auer, (Verwaltungsratspräsident Elggis Kraft), Hans Peter Spälti, (Gemeinderat Glarus) und Marcel Fischli, (Fachstellenleiter Netzbau und QS Gas/ Wasser der Technische Betriebe Glarus. Gleichzeitig mit dem Durchschneiden der beiden Bänder wurde die neue Langgüetli-Brücke eingeweiht. Die neue Langgüetli-Brücke kommt gerade zur rechten Zeit, nachdem kürzlich von der Baudirektion des Kantons Glarus kommuniziert wurde, dass die altbestandene Linth-Brücke beim Bahnübergang in Netstal, welche nach Mollis führt, nicht mehr benützt werden kann. Damit verbindet die Langgüetli-Brücke zusätzlich das gleichnamige Quartier mit dem Ortsteil Netstal.