Vor einem Jahr hatte das reformierte Kirchenparlament die Verordnung über die Erhebung von Beiträgen an eine synodale Kommission zurückgewiesen. Diese legt nun eine überarbeitete Fassung mitsamt einer Beitragsordnung vor, welche für alle Kirchgemeinden verbindlich gelten soll.
Zudem werden unter Leitung von Synodepräsident Christian Marti diverse Änderungen der Kirchenordnung behandelt, und es ist nach dem Rücktritt von Pfarrerin Renate Boshard-Nepustil ein neues Mitglied des kantonalen Kirchenrates zu wählen. Zu reden geben dürfte das Budget 2010: Es rechnet nach den von der Landsgemeinde bewilligten Steuersenkungen mit einem Einbruch des Steuerertrages um rund 20 Prozent und weist einen Verlust von 218 900 Franken aus.
Die Synode beginnt mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche Glarus, gestaltet von Pfarrer Richard Zberg, Bilten. Der Gottesdienst und die anschliessenden Verhandlungen im Landratssaal sind öffentlich.
Neue Ausstellung im Glarner Wirtschaftsarchiv



