Waldbrandgefahr sinkt auf gross
Die Waldbrandgefahr konnte sich aufgrund der Niederschläge in den vergangenen Tagen etwas entschärfen. Auf der Flur ist die Vegetation durch die Niederschläge und das teilweise erneute Aufkommen von frischem Bewuchs weniger leicht entzündbar. Dadurch ist das Risiko, dass sich ein Feuer in den Wald ausbreitet, gesunken.
Im Wald bleibt die Situation insbesondere an den Südhängen weiterhin angespannt. Die Waldvegetation benötigt nach der langen Trockenperiode deutlich mehr Zeit, um sich zu erholen. Viele Bäume haben bereits frühzeitig Laub abgeworfen und die Bodenvegetation ist weiterhin welk und trocken. Dadurch fehlt vielerorts eine schützende Vegetationsdecke, sodass sich die Streuschicht und der Oberboden bei sonniger und warmer Witterung rasch wieder erwärmen und austrocknen können.
Aufhebung des absoluten Feuerverbots
Das absolute Feuerverbot wird aufgehoben. Aufgrund der weiterhin angespannten Lage im Wald wird das Feuerverbot in Wald und Waldesnähe (50 Meter Abstand) aufrechterhalten. Zum Schutz der Wälder und der Bevölkerung besteht das Verbot weiterhin für das ganze Kantonsgebiet und bis auf Widerruf durch den Kanton Glarus.





