Die Welt der Musik zu Gast im Landesplattenberg

Das Regionalorchester con brio entführte am Sonntagnachmittag das Publikum im eindrücklichen und akustisch fantastischen Dr. Konrad Auer-Auditorium des Landesplattenbergs auf eine unterhaltsame Reise «Rund um d'Wält».



Das Regionalorchester con brio entführte im Landesplattenberg die Besucherinnen und Besucher auf eine musiklische Weltreise. (zvg)
Das Regionalorchester con brio entführte im Landesplattenberg die Besucherinnen und Besucher auf eine musiklische Weltreise. (zvg)

Die 50 Musikerinnen und Musiker zeigten sich in Bestform und rissen das bestens gelaunte Publikum schon rasch zu Beifallsstürmen hin. So waren die im Bergwerk herrschenden, kühlen Temperaturen, schnell vergessen. 

Bereits nach den ersten Takten des UNO-Marschs von Robert Stolz gab es keinen Zweifel mehr: Es wartet ein musikalisch glanzvoller Nachmittag auf die Konzertbesucher. Dass auf dieser musikalischen Reise mit dem Stück Kahlenbergdörfel auch die musikalischeWeltstadt Wien beehrt wurde, versteht sich von selbst, bevor die Reise mit Fratelli d'italia in unser südliches Nachbarland weiter führte. Dirigent Stefan Zindel verstand es ein weiteres Mal, zusammen mit seinen Musikern, die Vielfalt der gespielten Werke eindrücklich zur Geltung zu bringen. Sicher und schwungvoll der ungarische Marsch von Johannes Brahms, heroisch die Hymne aus Pomp and Circumsdance von Edward Elgar und temperamentvoll der bekannte Walzer Espana, bevor die Reise mit Out of Africa auf einen anderen Kontinent führte.

Wie gewohnt führte Moderator Christoph Benninger routiniert und mit feinem Humor durch das Programm. Das orientalisch angehauchte Salome von Robert Stolz sorgte für eine Prise Asien, bevor Konzertmeisterin Caroline Thoma im Tango Luna Argentina, mit einem Solo, eine Kostprobe ihres grossen Könnens ablieferte. Griechischer Wein verbreitete definitiv Ferienstimmung und verleitete einen Teil der Zuhörer zum leisen mitsummen. Einmal mehr bewahrheitete sich die bekannte Aussage: Musik kennt weder Schranken noch Grenzen und versteht es immer wieder, Menschen zu verbinden und Menschen zu begeistern.

Die mit grossem Applaus geforderte Zugabe wurde mit Paul Linckes Marsch Berliner Luft, unter kräftigem Mitklatschen des Publikums, zu einem nochmaligen Highligth des Konzertes, welches mit Swiss Evergreens, bei dem das Publikum freudig mitsang, seinen endgültigen Abschluss fand. 

Da im Plattenberg aufgrund der Temperaturen nur eine gekürzte Version des diesjährigen Programms gespielt werden konnte, besteht am kommenden Samstag, 28.6., in Schänis und am Montag, 30.6., im Bächlihof, Jona noch zweimal Gelegenheit, das ganze Programm zu hören.

Weitere Infos dazu unter www.orchester-conbrio.ch.