Die Wirtschaft ist auch für eine intakte Umwelt



Roland Goethe hat es treffend umschrieben. Nicht Corona gegen Klimaschutz ausspielen, aber für zwei Jahre die Konzessionsabgabe aussetzen und so mithelfen Arbeitsplätze zu sichern. Wir haben dem Gemeinderat den Vorschlag gemacht, die geplanten Klimaschutzinvestitionen trotzdem zu machen, die Kosten der laufenden Rechnung zu belasten und 2022 das Geld aus dem Fonds entnehmen. Die Kasse der Gemeinde Glarus stemmt das problemlos.

Es ist echt so, dieses Geld darf nur für Gemeindeliegenschaften verwendet werden. Wir werden den Verdacht nicht los, dass alle Leserbriefschreiber/-innen glauben, alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Glarus können von dem Klima-Strom-Rappen profitieren, dem ist nicht so.

Die bürgerlichen Parteien und die Wirtschaftsverbände sind jederzeit zu einem Gespräch bereit und erwarten dabei natürlich auch einfache und umsetzbare Vorschläge, wie wir gemeinsam die Arbeitsplätze sicher können. Es ist ein Irrglaube, die Wirtschaft erhole sich in diesem Jahr wieder. Wie geschrieben, stottern die Motoren auch noch länger. Ohne diese Motoren geht gar nichts mehr, dann sind aber gar alle betroffen, auch die Klimaschützer/-innen.
Wir finden es einfach schade, dass wir als verantwortungslose Unternehmer hingestellt werden, denen im Bereich Umweltschutz alles egal ist. Auch wir haben Kinder und Enkel und wir sind gerne bereit Euch darzulegen was wir schon alles gemacht haben und immer noch tun. Sucht das Gespräch mit uns, gemeinsam sind wir stark, denn es gibt noch viel zu tun, packen wir es an.

Peter Rufibach und Sepp Kubli
Präsidenten GLHK und Gewerbeverband